01/2000


MIC und Telemedizin im Mittelpunkt:


World Congress of High-Tech Medicine lockt Fachwelt nach Hannover
Die bevorstehende Jahrtausendwende provoziert in allen Bereichen die Frage: Wo stehen wir eigentlich? In der Medizin ist dies nicht anders. Dies für den Bereich der technischen Entwicklung in der Medizin zu demonstrieren, ist das Anliegen das "World Congress of High-Tech Medicine", der vom 16. bis 20. Oktober 2000 in Hannover stattfinden wird. Geplant sind Vorträge, Symposien und Workshops - von Spezialisten für Spezialisten, besonders aus den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Gastroenterologie, Radiologie und der Telemedizin. Weniger die "Kopffächer", als vielmehr die neuesten Entwicklungen bei chirurgischen Geräten, bildgebenden Verfahren und der Telemedizin sind ein Schwerpunkt des Fachkongresses, der Höhepunkt werden Life-Übertragungen von Operationen während der gesamten Kongreßdauer sein.

Die im Congress Centrum Hannover stattfindende Veranstaltung wird umrahmt durch eine Ausstellung, für die 4 000 qm Fläche zur Verfügung stehen. In die Präsidentschaft der Veranstaltung teilen sich Prof. Dr. Ferdinand Köckerling, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie und des Zentrums für minimalinvasive Chirurgie im Klinikum Hannover (Siloah) und Prof. Dr. Hans-Peter Bruch, Abteilung Chirurgie der Universität Lübeck, die die jahrelange gemeinsame Arbeit an einer minimalinvasiven Sammelstudie und vor allem klinische Erfahrung verbindet: 2 000 erfolgreiche endoskopische Operationen hat allein "das Siloah" vorzuweisen. Prof. Köckerling zieht daraus eine positive Bilanz: "High-Tech Medicine - davon profitiert der Patient tagtäglich maximal. Er hat weniger Schmerzen, weniger Ausfallzeiten und mit weniger Komplikationen bei der Op zu rechnen." Ihm ist es wichtig, auf den Anteil besonders kleinerer Firmen bei der Entwicklung und Vermarktung von Produkten für den klinischen Einsatz hinzuweisen, für die er sich durch die EXPO einen positiven Schub erhofft - selbst wenn sie vielfach später von größeren Unternehmen übernommen werden.

Unterstützung für seine eigene Veranstaltung bekommt er von vielen Seiten - mehr als 13 wissenschaftliche Gesellschaften stellen sich dem Kongreß schon jetzt zur Verfügung, darunter der Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) und die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, aber auch europäische und internationale Verbände. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Schirmherrschaft übernommen. So sieht Köckerling auch keine Veranlassung, die von der regionalen Presse verbreitete Zahl von 7 000 erwarteten Teilnehmern zu dementieren. -low


Weitere Informationen unter:
http://www.high-tech-med.com
Tel.: (05 11) 92 72 331
Fax: (05 11) 92 72 591
Alle Inhalte © Hannoversche Ärzte-Verlags-Union 1998-1999.
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 11.01.2000

Design by Tim Schmitz-Reinthal, webmaster@haeverlag.de.