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01/2000 |
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Der Beruf der Arzthelferin hält unter den "Top Ten" der weiblichen Ausbildungsberufe konstant einen der Spitzenplätze. Trotzdem ist es nötig, unter den Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen über das Berufsbild aufzuklären - um die Berufswahl zu erleichtern und Enttäuschungen aufgrund falscher Vorstellungen über den zu wählenden Beruf zu vermeiden. Berufsbildungsmessen bieten dazu, als Ergänzung zu Betriebspraktika, gute Möglichkeiten.
Ein ausgewogenes Verhältnis von berufsspezifischen und berufsfremden, allgemeinbildenden Fächern in der Berufsschule sei erforderlich, um den Auszubildenden Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu eröffnen. Hier müsse von Seiten der Schulen bei Arbeitgebern und Ausbildern um Verständnis geworben werden. "Was immer wieder deutlich wird, ist die gemeinsame Verantwortung von Schule und Ausbildungsbetrieben für die jungen Menschen. Schule ist aufgerufen, die Fachkompetenz der im Beruf arbeitenden Experten an die Schule zu bringen - sei es im direkten Unterricht, sei es durch Fortbildung der Lehrkräfte, die das Wissen in die Klassen tragen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben sind gefordert, sich pädagogisch fortzubilden, damit sie ihr Wissen so weitergeben können, daß die jungen Menschen es auch begreifen und nutzen können. Aber auch die Auszubildenden bzw. die jungen Menschen, die ihre Ausbildung gerade beendet haben, müssen angehalten werden, ihr Wissen durch qualifizierte, zertifizierte Fort- und Weiterbildung zu erweitern und zu vertiefen. Die Motivation dazu zu wecken und diese Angebote auch vorzuhalten sind wichtige Aufgaben von Schule und Ärztekammer." -low |
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