01/2000


Berufsbildungsmesse in Neustadt a. Rbge.: Kooperation wichtig für effektive Ausbildung


Der Beruf der Arzthelferin hält unter den "Top Ten" der weiblichen Ausbildungsberufe konstant einen der Spitzenplätze. Trotzdem ist es nötig, unter den Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen über das Berufsbild aufzuklären - um die Berufswahl zu erleichtern und Enttäuschungen aufgrund falscher Vorstellungen über den zu wählenden Beruf zu vermeiden. Berufsbildungsmessen bieten dazu, als Ergänzung zu Betriebspraktika, gute Möglichkeiten.


Fortbildungsveranstaltungen

Mi., 02.02.2000, 15.30-18.30 Uhr
Hannover, Ärztehaus, Kasino

H. Benkwitz
Aktuelle Abrechnungsgrundlagen, Stand 01.07.1999
Kosten: DM 30,ó, ermäßigt für Azubi,
Arbeitslose DM 20,-
Schriftliche Anmeldung mit Angabe der Adresse der Praxis und Namen der TeilnehmerInnen
erforderlich!
Anmeldung: Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Niedersachsen, Frau Reese, Berliner Allee 20, 30175 Hannover,
Tel.: 0511/3802492, Fax: 0511/3802499
E-mail: kathrin.reese@aekn.de

Mi., 02.02.2000, 15.30-18.30 Uhr
Stade, Ärztehaus, Glückstädter Str. 8, Raum Elbe

1 x 1 der Abrechnung: Abrechnungsgrundkurs
Auskunft: Liane Schlichting, Tel.: 04141/400041

Sa., 05.02.2000, 09.30-17.30 Uhr
Osnabrück, KuBuS, Kollegienwall 5
Renate Salm
MAT- Mentales Aktivierungs Training/ Fit im Beruf
Auskunft: R.Salm, P. Keiner
Tel: 0541/2598890, Fax: 0541/25988939

Mi., 09.02.2000, 15.30-18.00 Uhr
Stade, Ärztehaus, Glückstädter Str. 8, Raum Elbe

Herz-Lungen-Wiederbelebung: das Notfallseminar für das Praxisteam
Auskunft: Liane Schlichting,
Tel.: 04141/400041

Mi., 09.02.2000, 15.30-18.30 Uhr
Stade, Ärztehaus,
Glückstädter Str. 8, Raum Elbe

Medizinische Fachkunde II:
Stütz-/Bewegungsapparat
Auskunft: Liane Schlichting,
Tel.: 04141/400041

Mi., 16.02.2000, 15.30-18.30 Uhr
Stade, Ärztehaus,
Glückstädter Str. 8, Raum Elbe

Lungenfunktionsprüfung: Grundlagen und
praktische Übungen
Auskunft: Liane Schlichting,
Tel.: 04141/400041

Mi., 23.02.2000, 15.30-18.30 Uhr
Stade, Ärztehaus, Glückstädter Str. 8, Raum Elbe

EKG-Assistenz Grundkurs: Anforderungen an die
Arzthelferin bei kardiologischen Untersuchungen
Auskunft: Liane Schlichting,
Tel.: 04141/400041

Sa., 26.02.2000, 09.00-15.00 Uhr
Stade, Ärztehaus, Glückstädter Str. 8, Raum Weser

Tape-Verbände I in der Praxis: Grundkurs
Auskunft: Liane Schlichting,
Tel.: 04141/400041

18.-24.03.2000
Bremen, Schwachhauser Heerstr. 30

Ambulantes Operieren
Akademie für Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Bremen, Frau Neumann,
Tel.: 0421/3404250,
Fax: 0421/3404208
 
Die Berufsbildungsmesse "Berufliche Bildung in der Region" (BBM) der Berufsbildenden Schulen Neustadt a. Rbge., die im November 1999 stattfand, bot den Betrieben in der Region Garbsen, Langenhagen, Neustadt, Seelze und Wunstorf die Möglichkeit, sich vorzustellen. Nicht nur einzelne Ausbildungsbetriebe aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung, sondern auch die Schule selbst und ihre Lehrkräfte nutzten die Möglichkeit der Selbstdarstellung und des Kontakts zu Schülerinnen und Schülern sowie der Öffentlichkeit. Die Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen war mit einem Informationsstand vertreten, an dem Fragen zu beruflichen Eingangsvoraussetzungen, geltenden Tarifverträgen und Art und Dauer der Ausbildung beantwortet wurden. Schülerinnen und Schüler einer Fachklasse hatten Poster erstellt, die verschiedene Fragen aus Schulunterricht und Praxis der Arzthelferinnen behandelten. Der Stellenwert der zweitägigen Messe wurde durch die Anwesenheit von Finanzminister Heinrich Aller unterstrichen. Judith Nischelsky, Ärztin und Berufsschullehrerin, die auf der Abendveranstaltung die Ärztekammer Niedersachsen vertrat, dankte dem Schulleiter, Bernhard Marsch, für seine Bemühungen. Die Kooperation zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben sei "unschätzbar wichtig für eine effektive Ausbildung eines qualifizierten Nachwuchses. Es bleibt zu hoffen, daß der Funke dieser Kooperationsbereitschaft in die alltägliche Ausbildungspraxis überspringt und dort weiterglüht." Sie wies außerdem auf die wachsende Bedeutung der Vermittlung "sozialer Kompetenzen" wie Teamfähigkeit, Flexibilität, das "Sich-einstellen-können" auf ein ständig wechselndes Gegenüber hin, die größere Chancen für die Arzthelferinnen auf dem Arbeitsmarkt eröffne.

Ein ausgewogenes Verhältnis von berufsspezifischen und berufsfremden, allgemeinbildenden Fächern in der Berufsschule sei erforderlich, um den Auszubildenden Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu eröffnen. Hier müsse von Seiten der Schulen bei Arbeitgebern und Ausbildern um Verständnis geworben werden.
"Was immer wieder deutlich wird, ist die gemeinsame Verantwortung von Schule und Ausbildungsbetrieben für die jungen Menschen. Schule ist aufgerufen, die Fachkompetenz der im Beruf arbeitenden Experten an die Schule zu bringen - sei es im direkten Unterricht, sei es durch Fortbildung der Lehrkräfte, die das Wissen in die Klassen tragen.

Die Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben sind gefordert, sich pädagogisch fortzubilden, damit sie ihr Wissen so weitergeben können, daß die jungen Menschen es auch begreifen und nutzen können.

Aber auch die Auszubildenden bzw. die jungen Menschen, die ihre Ausbildung gerade beendet haben, müssen angehalten werden, ihr Wissen durch qualifizierte, zertifizierte Fort- und Weiterbildung zu erweitern und zu vertiefen. Die Motivation dazu zu wecken und diese Angebote auch vorzuhalten sind wichtige Aufgaben von Schule und Ärztekammer."
-low
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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 12.01.2000

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