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01/2003 |
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Der Vorsitzende des ÄKN-Finanzausschusses, Dr. med. Klaus Rittgerodt, stellte der Kammerversammlung die Bilanz und Jahresrechnung 2001 vor. Dieser Jahresabschluß 2001 ist wie in den Vorjahren vom Revisionsverband ärztlicher Organisationen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Das Geschäftsjahr 2001 hat mit einem sehr guten finanziellen Ergebnis geendet. Ausschlaggebend dafür war zum einen, daß die kalkulierten Haushaltsansätze für die Ausgaben im wesentlichen eingehalten bzw. sogar unterschritten wurden und daß zum anderen auf der Einnahmenseite die Planungsansätze zum Teil deutlich übertroffen wurden. Der Überschuß der Erträge über die Aufwendungen in Höhe von insgesamt 763 000 Euro wurde zur weiteren Verstärkung der Rücklagen verwendet, insbesondere für die Dotierung der Rücklage für den Umzug der Bundesärztekammer von Köln nach Berlin. Dieser Rücklage wurden entsprechend der Etatplanung insgesamt 343 000 Euro zugeführt. Zusätzlich konnte diese Rücklage aus dem Überschuß um weitere 290 000 Euro erhöht werden, so daß insgesamt 633 000 Euro zugeführt wurden. Damit stehen in der Rücklage für den Umzug 1,4 Millionen Euro bereit, so daß der voraussichtliche Finanzierungsanteil der Ärztekammer Niedersachsen für den Berlin-Umzug bereits zur Verfügung steht - sofern auch das Geschäftsjahr 2002 planmäßig verläuft. Die Einführung des Einkommensnachweises durch Übersendung des Einkommenssteuerbescheides mit Wirkung ab 1999 hat zu einer größeren Beitragsgerechtigkeit unter den Mitgliedern der Ärztekammer geführt. Wenn auch die vereinzelt erwarteten Mehrbeiträge der Kammer nicht eingetreten sind, - was andererseits für die Beitragsehrlichkeit der niedersächsischen Ärztinnen und Ärzte spricht - so konnte im Jahre 2001 den Mitgliedern auf Grund der Mehreinnahmen erstmals ein Rabatt von drei Prozent des Mitgliederbeitrages gewährt werden, wenn die Teilnahme am Lastschrifteinzug erklärt wurde. Im vergangenen Jahr hatte die Kammerversammlung diesen Rabatt sogar auf fünf Prozent erhöht. Insgesamt machen derzeit rund 70 Prozent der Kammermitglieder vom Lastschrifteinzug Gebrauch. Das insgesamt positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2001 haben die Mitglieder der Kammerversammlung mit einer einstimmigen Abnahme der Jahresrechnung sowie einer einstimmigen Entlastung des Vorstandes honoriert. Anschließend stellte Dr. Rittgerodt den Haushaltsplan 2003 vor. Dieser weist insbesondere im Personalkostenbereich einige Besonderheiten auf, da die von der Ärzteversorgung Niedersachsen bis zum 31.12.2002 übernommenen Aufgaben wie Finanz- und Lohnbuchhaltung ab 01.01.2003 wieder durch die Ärztekammer Niedersachsen in eigener Regie erledigt werden. Zusätzlich sind weitere Stellen erforderlich, um beispielsweise die Öffentlichkeitsarbeit, aber auch die Honorarprüfung und die Akademie für ärztliche Fortbildung zu stärken. Insgesamt weist der Haushaltsplan für das Geschäftsjahr 2003 Ausgaben in Höhe von 12 879 000 Euro aus. Diese Ausgaben werden naturgemäß zum größten Teil durch Beiträge (11 056 000 Euro) gedeckt. Ausgeglichen wird der Haushalt durch eine vorgesehene Entnahme aus Rücklagen in Höhe von 348 000 Euro. Nach eingehender Erläuterung durch den Finanzausschußvorsitzenden wurde der vorgelegte Haushaltsplan ebenfalls einstimmig durch die Kammerversammlung beschlossen. - la | ||||||
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