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04/2001 |
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Zur nachhaltigen Verbesserung der Versorgung terminal kranker Tumorpatienten hat die Ärztekammer Niedersachsen im Jahre 1995 ihre Modellmaßnahme SUPPORT initiiert. Inzwischen wird das Konzept seit knapp vier Jahren erfolgreich praktiziert. Besondere Anerkennung hat sich das im Rahmen von SUPPORT etablierte sog. Palliative-Care-Team erworben. Dabei handelt es sich um eine behandlungsoptimierende Strukturinnovation, die durch positive Einflußnahme auf die auch von der Politik geforderte, stationär-ambulante Verzahnung konsequent zur Verbesserung der Versorgungsqualität beiträgt. Für den innovativen Charakter des Modellansatzes, für das Engagement bei der Umsetzung der Projektidee sowie für die bisher erzielten hervorragenden Ergebnisse wurde SUPPORT in den vergangenen drei Jahren bereits mit vier nationalen Preisen ausgezeichnet. Darunter waren auch zwei Preise, die in Zusammenarbeit mit dem AOK-Bundesverband bzw. zusammen mit dem Bundesverband des VdAK/ AEV verliehen wurden. Als weitere Auszeichnung erhielt SUPPORT nun den im Jahr 1990 gestifteten und mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Mark dotierten Förderpreis 2000 der Niedersächsischen Krebsgesellschaft e.V. Verliehen wurde dieser Wissenschaftpreis an die beiden Projektleiter von SUPPORT, Dr. med. Franz Bernhard M. Ensink und Dr. med. Gerd-Gunnar Hanekop, zwei am Zentrum Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin des Göttinger Universitätsklinikums tätige Wissenschaftler. Die Preisverleihung fand am 14. März 2001 im Hause der KVN im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Vorstand und Geschäftsführung der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, sowie im Beisein des Präsidenten der ÄKN, Prof. Dr. med. Heyo Eckel, der Vizepräsidentin, Dr. med. Cornelia Goesmann, sowie von Dr. med. Dr. med. dent. Hans-Walter Krannich, dem Ärztlichen Geschäftsführer der ÄKN, statt. Auch der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Göttingen, Prof. Dr. med. Jekabs Uldis Leititis (Vorstand Bereich Krankenversorgung des Bereichs Humanmedizin der Georg-August-Universität Göttingen), Betriebswirt (VWA) Norbert Erichsen, Geschäftsführender Leiter des Pflegedienstes, (Geschäftseinheit Pflegedienst am Universitätsklinikum) sowie Prof. Dr. med. Dr. h.c. Dietrich Kettler (Geschäftsführender Direktor des Zentrums Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin am Universitätsklinikum) als direkter Dienstvorgesetzter der beiden erfolgreichen Preisträger nahmen an dieser Feierstunde teil. In ihrer Laudatio wies die 1. Vorsitzende der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, Dr. med. Renate Bendel, darauf hin, daß mit dem Förderpreis der Gesellschaft in früheren Jahren ausschließlich herausragende Arbeiten zum Thema "Neue Wege und Methoden zur Früherkennung von Krebskrankheiten" ausgezeichnet werden sollten. Inzwischen wurden die ursprünglichen Ausschreibungsbedingungen insofern erweitert, als die Krebsgesellschaft mit ihrem Wissenschaftspreis seit einiger Zeit auch Projekte und Personen auszuzeichnen sucht, die sich auf den Gebieten der Behandlung und Nachsorge von Krebskrankheiten hervorgetan haben. Nach den Worten von Dr. Bendel hat insbesondere die interdisziplinäre Ausrichtung des Projektes die Anerkennung der Niedersächsischen Krebsgesellschaft gefunden; zugleich sollte mit der Auszeichnung die Bedeutung der SUPPORT-Idee als beispielhaftem Versorgungsansatz unterstrichen werden. In einer kurzen Erwiderung auf die Laudatio bedankte sich Dr. Ensink - auch im Namen seines Mitpreisträgers - für die Auszeichnung. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß diese neuerliche Auszeichnung ein zusätzlicher Motivationsfaktor für die Kostenträger zum Abschluß einer tragfähigen Regelung zur Anschlußfinanzierung sein möge; er und Dr. Hanekop stellten jedenfalls das Preisgeld in voller Höhe zur (derzeit leider nicht gesicherten) Weiterfinanzierung des Projekts zur Verfügung. Ergänzende Informationen zum Modellprojekt SUPPORT finden Sie im Internet unter der URL http://come.to/SUPPORT. Für Rückfragen, Kommentare und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
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