aktualisiert am: 13.05.2002
niedersaechsisches aerzteblatt
 

05/2002


Die Arztpraxis im Internet: Ein Konzept bringt Effektivität


Webseiten von Arztpraxen entstehen oft urwüchsig: der/die Praxisbetreiber/in ist "Internet-Freak", "Inzwischen haben alle anderen eine eigene Seite" - das waren in der Vergangenheit oft gehörte Ansätze für das Entstehen von Seiten. Meist wird schnell klar, daß die Betreuung der Seite mehr erfordert, als die hochmotivierte Arbeit Einzelner, und auch nicht mit einem einmaligen Kraftakt bewältigt ist: es bedarf eines Konzepts.
Grundelemente eines solchen haben wir nachfolgend als Konzeptmodell zusammengestellt:

Zielsetzung definieren

Die Zielsetzung der Internet-Präsenz sollte definiert und durch Inhalt und Aufmachung verdeutlicht werden. Das Projekt sollte in sich geschlossen sein, d.h. dem Anwender als geschlossenes Ganzes erscheinen.
Sinnvolle Fragestellungen:
• Was ist das Kommunikationsziel, das mit der Website erreicht werden soll? Z.B. "Die Praxis XY stellt sich und ihre Leistungen vor"?
• Wie ist dieses Ziel sicher zu erreichen?
• Welche "Vorgaben" gibt es?
Zielgruppe bestimmen

Die Seite ist weltweit verfügbar und Teil einer weltweiten Plattform. Je konkreter die Zielgruppenbestimmung ist, desto größer wird die Akzeptanz der Seite - nicht nur bei der/den ausgemachte(n) Zielgruppe(n) - sein.
Mögliche Zielgruppen:
• "Stammkunden"
• potentielle Patienten im Umkreis
• Presse
• allgemeine Öffentlichkeit

Philosophie und Design

Es ist wesentlich, daß die Website der gesamten Philosophie der Organisation entspricht, diese zum Ausdruck bringt und dem Besucher ein Gefühl des Wohlbefindens vermittelt.
Wesentliche Mittel, dies umzusetzen, sind
• Logo
• wiederkehrende graphische Symbole
• festgelegte Textformate und Vorlagen
• Motto
• Selbstverpflichtung

Ressourcen ermitteln und Datenfluß organisieren

Eine Internet-Präsenz ist Aushängeschild und Spiegel der Praxis. Ihre Betreuung und laufende Pflege sollte in den Arbeitsablauf der Praxis integriert werden wie die tägliche Reinigung oder der Postversand. Eine optimale Präsenz erfordert daher meist auch eine organisatorische Umgestaltung der Praxisabläufe. Der Informationsfluß muß neu definiert und - wie der Umgang mit den Publikumsreaktionen - organisiert werden.

Weitere Fragen?

Die Online-Redaktion der Ärztekammer Niedersachsen steht Ihnen als Ansprechpartnerin für Fragen zur Verfügung:

Raimund Dehmlow
Tel.: (05 11) 3 80-22 14,
E-Mail: raimund.dehmlow@aekn.de

Andreas Pagel (Technik)
Tel.: (05 11) 3 80-25 22
E-Mail: andreas.pagel@aekn.de

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 13.05.2002.

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