Volkshochschulen bieten flexibles Fortbildungssystem an
Das Tätigkeitsprofil einer Arzthelferin hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Strukturelle Veränderungen und die Neuordnung im Gesundheitswesen wirken sich auf die Arztpraxis und somit auf das Anforderungsprofil der Arzthelferinnen aus. Aus diesem Grund bieten die Volkshochschulen der Region Hannover ein flexibles Modulsystem mit unterschiedlichen Fortbildungsschwerpunkten an.
Die einzelnen Module können unabhängig voneinander besucht werden. Jedes Modul schließt mit einer schriftlichen Prüfung (60Min.) ab. Das Einzelzeugnis wird von der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Hannover gemeinsam mit dem Landesverband der Volkshochschulen ausgestellt. Nach Abschluß von fünf Pflichtmodulen erhalten die Teilnehmerinnen ein Gesamtzertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen.
Jedes Modul umfaßt 40 Unterrichtsstunden, der Unterricht findet in der Regel an drei Mittwochabenden und zwei Wochenenden statt.
Nähere Informationen (Inhalte, Termine, Kosten u.a.) gibt es bei den u.g. Ansprechpartnerinnen in den einzelnen Volkshochschulen.
VHS Hannover
Ausbildungsmodul - Oktober/November 2001
Praxismarketing - Januar/Februar 2002
Abrechnung - Mai/Juni 2002
Praxisorganisation - September/Oktober 2002
Patientenorientierung und Gesundheitsförderung - Januar/Februar 2003
EDV (Grundkurs) - Auf Anfrage
Ansprechpartnerin: Birgit Robel
Tel.: 0511/1684-4703
VHS Sarstedt/KVHS Hildesheim/Hannover
Patientenorientierung und Gesundheitsförderung - Oktober/November 2001
EDV/Budgetplanung am PC (Grundkurs) - November 2001
Ausbildungsmodul - Dezember/Januar 2001/2
Praxismarketing - Februar/März 2002
Abrechnung - April/Mai 2002
Praxisorganisation - Oktober/November 2002
EDV - November 2001
Ansprechpartnerin: Edda Klukkert,
Tel. 05066/65993
Info-Abend: 27. September 2001, 19.30 Uhr
Seelze-Ronnenberg
Praxisorganisation - Oktober/November 2001
Abrechnung - Januar/Februar/März 2002
Patientenorientierung und Gesundheitsförderung - Mai/Juni 2002
Ausbildungsmodul - September/Oktober 2002
Praxismarketing - Januar/Februar 2003
EDV (Grundkurs) - Auf Anfrage
Ansprechpartnerin: Juliane Poweleit, Tel.: 0511/94649943/41
Info-Abend: 26. September
Arzthelferinnen beim Aktionstag aktiv
Der Berufsverband der Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen e.V. (BdA) unterstützte den Informations- und Aktionstag der Heilberufe am 20. Juni 2001 in Hannover. Hannelore König, die niedersächsische Landesvorsitzende des BdA war eine der Podiumsdiskutantinnen, der Verband, selbst mit einem Stand vertreten.
"Eine Arzt- oder Zahnarzthelferin managt heute in einer niedergelassenen Praxis bereits große Teile der Organisation, Verwaltung und Abrechnung, oder sie führt medizinische Leistungen in Diagnostik und Therapie aus", argumentierte König. "Sie sollte also auch die Chance bekommen, als Lotsin für die Patientinnen und Patienten zwischen Krankenkassen, Medizinischem Dienst, Heilmittelerbringern, Haus- und Facharztpraxen zu agieren." Eine Einbindung in die Arbeitsgemeinschaften des von der Bundesgesundheitsministerin einberufenen runden Tisches war eine weitere zentrale Forderung: "Arzthelferinnen können Ð wenn ihr Einsatz bewußt gefördert wird Ð im Bereich der integrierten Versorgungsformen, der vernetzten Praxen oder der Prävention einen wichtigen Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit und Effektivität im Gesundheitswesen leisten", sagte König.
r.
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