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08/2001 |
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Seit dem Frühjahr 2000 sind die AOKs bundesweit in der Lage, über das Management-Informations-System "Actrapid" das Arzneimittel-Verordnungsverhalten von Ärzten zu überprüfen und regional zu vergleichen. Die vollständigen Daten über Arzneimittelverschreibungen an AOK-Patienten und -Patientinnen in ganz Deutschland werden im Wissenschaftlichen Institut der AOK zusammengeführt. Jede AOK kann dann über das Intranet auf diese Datenbank zugreifen und sich detaillierte Analysen von Kosten und Verschreibungsmengen in ihrem Bezirk abrufen. Die Abfrage läßt etwa herstellerbezogene Informationen zu, kann aber auch auf einzelne Arztgruppen eingeschränkt werden, um so ein detailliertes Bild des Verordnungsverhaltens zu gewinnen, oder einzelne Marktsegmente wie etwa den Bereich der Generika oder der Analogpräparate in den Blick nehmen. Aus den Ergebnissen dieser Analysen wollen die AOKs Argumentationshilfen für die Verhandlungen mit den KVen über die Begrenzung der Arzneimittelausgaben gewinnen. "Actrapid", so die AOK in ihrer Bilanz 2000/2001, liefere klare Hinweise darauf, wie die Arzneimittelversorgung wirtschaftlicher gestaltet werden könne, ohne die Versorgungsqualität einzuschränken. Der Vergleich zwischen einzelnen KVen zeige deutliche Unterschiede beim Ausschöpfen von Einsparpotentialen, die sich durch Morbiditätsunterschiede nicht erklären ließen. r. | ||||||
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