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08/2002 |
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Um die 29 Wahlkreise in Niedersachsen bewerben sich 187 Kandidatinnen und Kandidaten von insgesamt 16 Parteien. Mediziner unter ihnen sind eher rar: lediglich 8 sind Ärztin bzw. Arzt, ein Kandidat ist Student der Medizin. Außerdem: Eine gelernte Arzthelferin kandidiert im Wahlkreis 28 Oldenburg-Ammerland. Die 1963 geborene Gesine Multhaupt (Oldenburg) tritt für die SPD an, sie ist auf der Landesliste auf Platz 21 vertreten. Nach der Ausbildung (1980-1982) in ihrem Heimatort hat die gebürtige Leeranerin allerdings gleich das Abitur nachgeholt und danach ein Studium für das Lehramt an Sonderschulen an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg aufgenommen, nach Studienabschluß als Sonderschullehrerin gearbeitet. Nach eigener Aussage war die Ausbildung zur Arzthelferin für Gesine Multhaupt ein "guter Einstieg", berufspolitisch hat sie sich zur Zeit der Ausbildung allerdings nicht betätigt, war vielmehr bei den Jungsozialisten in Leer organisiert und hat sich aktiv an der evangelischen Jugendarbeit beteiligt. Nach ihrem Eintritt in die SPD (1986) war sie schnell führend in den Gremien ihrer Jugendorganisation tätig, 1995 - nun "Neu-Oldenburgerin - wurde sie Vorsitzende eines dortigen SPD-Ortsvereins, 1996 Mitglied im Rat der Stadt. Sie ist heute Aufsichtsratsvorsitzende der Verkehr und Wasser GmbH, Vorsitzende des Schul- sowie Sprecherin des Umwelt- und Verkehrsausschusses des Rates der Stadt. Darüber hinaus engagiert sie sich im Bürgerverein "Osternburg-Dammtor" und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Erste Wahlkampferfahrung sammelte Gesine Multhaupt in der "Wahlkampfstrategiegruppe" des heutigen Oberbürgermeisters Dietmar Schütz, der in der letzten Legislaturperiode den Wahlkreis Oldenburg-Ammerland im Bundestag vertrat. Für Gesine Multhaupt hat der Komplex Gesundheit bis heute einen besonderen Stellenwert in ihren politischen Zielsetzungen: Gesine Multhaupt will sich für den Erhalt der ihrer Ansicht nach guten medizinischen Versorgung in ihrem Wahlkreis einsetzen und die dort vorhandenen Arbeitsplätze sichern und ausbauen helfen. Neben der Situation in Praxen und Krankenhäusern gilt ihr Interesse besonders den Alten- und Pflegeeinrichtungen, sie schätzt vor allem die gute Kooperation der Gesundheits-Dienstleister in Oldenburg und im Ammerland. - low | ||||||
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