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| nä 11/2003
aktualisiert am: 12.11.2003 |
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Es gibt viele mögliche Verlustquellen in einer Arztpraxis, denen man nur durch genaue Analyse auf die Spur kommt. Ein weites Feld für oft verstecktes unwirtschaftliches Handeln ist z.B. der Praxis-Einkauf. Wie steht es mit dem Einkaufsverhalten in Ihrer Praxis? Es gibt eine Reihe typischer Fehler - vielleicht erkennen Sie den einen oder anderen auch in Ihrem Praxisalltag. 1| Der Einkauf erfolgt planlos. Material wird erst dann nachgekauft, wenn es eigentlich schon gebraucht wird. Dann zählt nur noch die Schnelligkeit der Lieferung; Qualität und Preis bleiben außer Betracht. 2| Arbeitsabläufe verzögern sich, weil Verbrauchsgüter plötzlich nicht zur Verfügung stehen (Beispiel: Injektionen müssen erst noch schnell in der Apotheke geholt werden). 3| Das Gegenteil tritt ein: Sie handeln durch hohe Abnahmemengen schöne Preisnachlässe aus, doch damit wird zu lange wertvolles Kapital gebunden. Oder es hapert an der Lagerhaltung. 4| Skonti werden selten oder gar nicht genutzt. 5| Bestellt wird immer beim gleichen Lieferanten. Das hat sich so eingespielt. Daher wird nicht überprüft, ob es nicht mittlerweile günstigere Vergleichsanbieter gibt. 6| Sie kaufen immer für Ihre Praxis allein ein. Dabei ließen sich bei Sammelbestellungen mit anderen Praxen höhere Rabatte herausschlagen. Wo läßt sich sparenÉTrifft die eine oder andere Feststellung auf Sie zu, sollten Sie nicht zögern, die Schwachstelle anzugehen. Allerdings nicht nach dem Gießkannenprinzip. Sie müssen schon überlegen, bei welchen Einkaufsgegenständen sich ein veränderter Einkauf lohnt. |
Verfasser/in: KBV 11/2003 Archiv Umfragen |
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