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12/2000 |
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In keinem Lebensabschnitt sind mehr präventive Untersuchungen und Maßnahmen mit langfristig positivem Effekt durchführbar als im Kindes- und Jugendalter. Gesundheitsaufklärung in diesem frühen Lebensabschnitt heißt: Eingreifen und schulen zu einem Zeitpunkt, in dem der Mensch am meisten erfolgversprechend in seiner körperlichen wie psychischen Entwicklung beeinflußbar ist. Sowohl unter gesundheitspolitischen als auch unter langfristigen ökonomischen Aspekten scheint es gleichermaßen wichtig, den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen zu optimieren und nachhaltiges Verständnis für eine gesunde Lebensweise zu erreichen. Wer sich - und nicht nur im Gesundheitswesen - dafür verantwortlich fühlt, sollte sich daher einen Überblick über Gesundheitszustand, soziale Lage und derzeit bestehende Präventionsmaßnahmen der Jugend unseres Landes verschaffen, die Kräfte bündeln und gegebenenfalls weiterführende Ziele formulieren. Nachdem zahlreiche, mit Präventivmaßnahmen im Kindes- und Jugendalter befaßte Organisationen und Personen unterschiedlicher Provinienz in den vergangenen Monaten an die Ärztekammer Niedersachsen herangetreten waren, um ihre Projekte vorzustellen, luden wir sie und weitere uns bekannte Institutionen zum Kennenlernen und Abgleich der Vorstellungen in das Ärztehaus Hannover ein. Gleichzeitig ging es um die Frage: "Was kann die Ärztekammer selbst im Rahmen der laufenden und geplanten Arbeit tun?" Die Teilnehmer erzielten Einigkeit über eine Veröffentlichung der laufenden Projekte in der vorliegenden Ausgabe des niedersächsischen ärzteblattes, um sie einer breiteren ärztlichen Leserschaft vorzustellen. Zur weiteren Förderung des Präventionsgedankens im Kindes- und Jugendalter und zum Austausch mit anderen Interessierten und Aktiven wird zu diesem Thema unter Schirmherrschaft der Ärztekammer Niedersachsen im März 2001 ein Symposium stattfinden (s. Kasten). Die Ärztekammer Niedersachsen bietet darüber hinaus allen in diesem Bereich Aktiven ideelle Unterstützung an, könnte über ihr Zentrum für Qualitätsmanagement die Vernetzung und Evaluation einzelner Projekte übernehmen und die Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, den Ministerien für Frauen, Arbeit und Soziales bzw. Kultus fördern und herstellen. Denkbar wäre auch eine Vermittlung durch die Ärztekammer Niedersachsen von derzeit nicht berufstätigen Ärztinnen und Ärzten als angestellte oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einige der Projekte. In einem Symposium am Mitwoch dem 21. März 2001, 17 Uhr im Ärztehaus Hannover, Berliner Allee 20, ist Gelegenheit, das Schwerpunktthema "Schulische Gesundheitsförderung" weiter zu vertiefen. Bitte die Einladung dazu in einem der nächsten niedersächsischen ärzteblätter beachten. | ||||||
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