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| aktualisiert am: 08.12.2000 | ||||||
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12/2000 |
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Mit einer eindrucksvollen landesdurchschnittlichen Rekordwahlbeteiligung von 79 Prozent (1996: 76 Prozent) haben die 9.928 ordentlichen ärztlichen Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), die 6.044 au-ßerordentlichen ärztlichen KVN-Mitglieder und die 1.017 Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ihre 57 Mitglieder der Vertreterversammlung (VV) für die 14. Wahl-periode (2001 bis 2004) gewählt. Das zunehmende politische Interesse an der Wahl spiegelt sich auch in den veränderten Beteiligungsquoten wider. Vor allem in den KVN-Bezirksstellen Braunschweig (plus 17,25 Prozent), Wilhelmshaven (plus 13,1 Prozent), Aurich (plus 11,12 Prozent), Hildesheim (plus 3,28 Prozent), Göttingen (plus 3,2 Prozent) und Lüneburg (plus 2,56 Prozent) sind gegenüber 1996 zum Teil erhebliche Zuwächse bei der Wahlbeteiligung erreicht worden. Geringer fiel die Wahlbeteiligung gegenüber der vergangenen Wahl vor vier Jahren in den Bezirksstellen Stade (minus 5,96 Prozent), Verden (minus 4,15 Prozent), Hannover (minus 3,75 Prozent), Oldenburg (minus 1,73) und Osnabrück (minus 1,6 Prozent) aus. Mit einer Wahlbeteiligung von 21 Prozent ist die Quote bei den außerordentlichen Mitgliedern nochmals um sieben Prozent gegenüber 1996 gesunken. 74 Prozent der Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten beteiligten sich an den Wahlen zur VV. In der niedersächsischen VV für die kommende Wahlperiode wird es viele neue Gesichter geben. 27 ordentliche ärztliche Mitglieder, fünf außerordentliche Mitglieder und vier psychotherapeutische Mitglieder gehören erstmals der VV an. Nur 16 ordentliche ärztliche Mitglieder und fünf außerordentliche ärztliche Mitglieder werden auch in der 14. Wahlperiode wieder Sitz und Stimme in der neuen VV haben. Acht Bewerber aus der 13. Wahlperiode erreichten lediglich eine Stellvertreterposition und ein Bewerber schaffte den Sprung nicht. 27 Vertreter aus der vergangenen Wahlperiode Ð darunter fünf Vorstandsmitglieder - stellten sich nicht wieder dem Wählervotum. Wie bei Urnengängen üblich, blieben auch einige Überraschungen nicht aus. Dazu gehört zum Beispiel die "Wahlniederlage" des künftigen Vorsitzenden der Bezirksstelle Wilhelmshaven, Dr. Rolf Eskuchen, der Ð bei nur einem Sitz Ð erst an zweiter Stelle als erster Stellvertreter Nachrücker-Chancen hat. Dies gilt auch für den designierten Stader KV-Vorsitzenden Dr. Hans-Joachim Raydt. Er belegte bei zwei zu vergebenden Sitzen die dritte Position. Alle anderen neun Bezirksstellenvorsitzenden hingegen wurden mit guten Ergebnissen in die VV gewählt. Mit einem klaren Vertrauensbeweis haben die Wähler den amtierenden Vorsitzenden des Vorstandes der KVN, Eberhard Gramsch, und seinen Stellvertreter, Dr. Christoph Titz, ausgestattet. Bei der Neuwahl der VV setzten sie Gramsch mit 509 Stimmen und Titz mit 431 Stimmen jeweils an die Spitze ihrer Bezirksstellenlisten in Göttingen bzw. Oldenburg. Dr. Ulrich von Sassen, der Vorsitzende der VV, konnte sich mit 776 Stimmen auf Platz zwei der Liste in der Bezirksstelle Hannover plazieren. Das absolut beste Wahlergebnis mit 814 Stimmen errang Dr. Cornelia Goesmann, stellvertretende Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. Die relativ besten Einzelergebnisse, gemessen an der Verhältniszahl persönliches Stimmergebnis zu abgegebenen Stimmen, erreichten Eberhard Gramsch mit 71,2 Prozent in der Bezirksstelle Göttingen, Dr. Thomas Lichte mit 65,9 Prozent in der Bezirksstelle Verden und Dr. Christoph Titz mit 62,9 Prozent in der Bezirksstelle Oldenburg. Bei den erstmals zur VV-Wahl angetretenen ordentlichen Psychotherapeutischen Mitgliedern erzielte Dr. Matthias Engelhardt mit 436 Stimmen (60,2 Prozent) das beste Ergebnis. Auf der Liste der außerordentlichen Mitglieder belegte Dr. Jörg Zimmermann, Vorsitzender des Marburger Bundes in Niedersachsen, mit 444 Stimmen (37,7 Prozent) Platz eins. Die Fachärzte für Allgemeinmedizin zählen 22 Mitglieder in der VV und stellen damit unverändert die stärkste Gruppe dar. Neun Internisten, vier Kinderärzte, jeweils drei Frauenärzte, Urologen und Nervenärzte, jeweils zwei Orthopäden, Chirurgen, Augenärzte und Anästhesisten sowie ein HNO-Arzt plus vier Psychologische Psychotherapeuten komplettieren die VV. Zehn von 57 Mitgliedern sind Frauen. Der Vorsitzende des Vorstandes der KVN, Eberhard Gramsch, zeigte sich in einer ersten Stellungnahme vor allem über die hohe Wahlbeteiligung sehr erfreut. "Dies zeigt mir, daß allen Unkenrufen zum Trotz, die KV-Mitglieder hinter ihrer Selbstverwaltung stehen." Die 57 Mitglieder umfassende neue VV tritt am 13. Januar 2001 zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen und wählt dann den neuen KVN-Vorstand. Das ausführliche Wahlergebnis aus allen elf Bezirksstellen, der außerordenlichen ärztlichen Mitglieder und der ordentlichen Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ist im amtlichen Teil dieser Ausgabe veröffentlicht. Detlef Haffke | ||||||
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