aktualisiert am: 10.12.2002
niedersaechsisches aerzteblatt
 

12/2002


Arztauskunft Niedersachsen - überzeugende Bilanz, neue Anwendung



Meldungen

Online-Chat über Gesundheitspolitik

Als konstruktives Diskussionsforum für alle gesundheitspolitisch Interessierten versteht sich der "virtuelle runde Tisch (VRT)". Auf seiner Homepage(http://www.runder-tisch.net) findet man nicht nur eine tagesaktuelle Presseschau, News, Interviews und Statements zur Gesundheitspolitik, sondern man kann auch selbst mit Experten und Interessierten in einen elektronischen Meinungsaustausch eintreten. Das Leserforum ist in eine ganze Palette von Themen wie "Patientenbeteiligung", "Einheitskasse" oder auch "KBV?" unterteilt. Man kann über den Themenfinder einen bestimmten Forumsbereich aufrufen und sich dort in die laufende Diskussion einschalten oder selbst eine Diskussion beginnen. Möglich ist es aber auch, direkt eine Meldung oder einen Beitrag aus dem redaktionellen Bereich zu kommentieren. Nur die Expertendiskussion findet in einem geschlossenen Bereich statt, bevor ihre Ergebnisse auf der Plattform veröffentlicht werden. Partner des VTR sind u.a. Vertreter der medizinischen Forschung, von Krankenkassen, Pharmaindustrie, der Bundesverband Managed Care und die WomenÕs Health Coalition.

Vorlesen lassen aus dem Internet

Wer viel im Internet surft, aber nicht alles selbst lesen möchte oder zu beschäftigt dazu ist, kann sich jetzt mit einer speziellen Software Texte aus dem Internet einfach vorlesen lassen. Dafür gibt es unter http://www.webspeech.de eine spezielle Software (Plug-in) zum Download.
Sobald die Software installiert ist, genügt ein Mausklick, und eine Stimme liest die ausgewählten Texte jeder beliebigen Seite vor. Der Anwender kann unter vier verschiedenen Stimmen wählen. Der Vorteil des Systems: Man kann bereits weiter surfen, während der Text der vorhergehenden Seite noch vorgelesen wird. So lassen sich lange Wartezeiten sinnvoll überbrücken. Der Download ist kostenlos, soll aber für die erweiterte, kostenpflichtige Version des Programms werben.

Bundesinstitut für Risikobewertung auch Online präsent

Unter http://www.bfr.bund.de zeigt das neue Bundesinstitut für Risikobewertung auch im Netz Transparenz. Die Site gibt einen kurzgefaßten Überblick über die wichtigsten Stoffgruppen und verlinkt zu verschiedenen Datenbanken aus dem Bereich Gefahrstoffanalyse, die teilweise auch über die Startseite des DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) abrufbar sind. Übersichten über Publikationen und Pressedienste des Instituts runden das Angebot ab.

Multiple Sklerose Gesellschaft präsentiert sich neu

Mit neuen Outfit, neuen Inhalten und neuen Serviceleistungen für alle Nutzer präsentiert der Deutsche Multiple Sklerose Bundesverband seinen überarbeiteten Webauftritt unter http://www.dmsg.de. Die Seiten wenden sich zwar in erster Linie an Patienten und Angehörige, bieten aber auch Ärzten und Pflegepersonen wertvolle Informationen, etwa mit Mitteilungen aus der Forschung. Eine passwortgeschützte Datenbank liefert Berichte aus allen Themenbereichen der Multiplen Sklerose. Sehr praktisch sind Links zu Fortbildungsangeboten oder eine Datenbank mit MS-Fachkliniken. Für die Recherche in der Internet-Datenbank wurde eine Volltextsuche eingerichtet; das bisherige Paßwort-Anmeldeverfahren ist weggefallen, um die Zugriffsmöglichkeiten zu erleichtern.

Erfolg für Anti-Aids-Kampagne im Netz

Die Aids-Kampagne "machÕs mit", bekannt durch die Großplakate mit den bunten Kondomen und den frechen Sprüchen, ist mit großem Erfolg auch im Internet aktiv. Ständig wechselnde Informations- und Mitmachangebote für junge Menschen jeder Altersstufe führten dazu, daß mittlerweile rund 300.000 Zugriffe monatlich auf http://www.machsmit.de erfolgen.
 
Die Arztauskunft Niedersachsen, Mitte 2001 als gemeinsames Projekt von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung aus der Taufe gehoben, kann eine überzeugende Erfolgsbilanz vorweisen: mit knapp 40 000 Zugriffen pro Monat gestartet, liegt sie jetzt kontinuierlich bei über 60 000 Zugriffen. Das Bemerkenswerteste an dieser Bilanz ist, daß es nun nicht mehr die "Ausreißer" sind, die den Erfolg ausmachen, (in manchen Monaten mit Tageszugriffen von mehr als 10 000 Besuchern häufig als Resonanz auf Berichterstattung in den elektronischen oder Print-Medien), sondern die kontinuierlich mehr als 2 000 täglichen Zugriffe.
Mit dafür sorgen eine Reihe von Gesundheitsanbietern, die in ihren eigenen Internetangeboten auf www.arztauskunft-niedersachsen.de verlinkt haben, wie viele Arztpraxen und Apotheken, aber auch Krankenkassen (z.B. HKK, IKK Weserbergland), die Niedersächsische Krebsgesellschaft, Internet-Portale wie

http://www.ammerland.de, http://www.frieslandsuche.de,
http://www.lueneburg.de, http://www.nordwest.net und
http://www.medknowledge.de.

Dabei haben die Initiatoren der Arztauskunft die Möglichkeit, die Ärztin/den Arzt der Wahl in der Nähe aufzufinden, optimiert: nach umfangreichen Tests wurde der Routenplaner "map24" in den Dienst eingebunden. Hat der Besucher der Seite einen Mediziner ausgewählt, so kann durch Mausklick auf das Logo von "map24" schnell der Weg per Pkw vom gewählten Standort zur Arztpraxis ermittelt werden, natürlich liefert das System eine Route zum Ausdruck und eine detaillierte Beschreibung der Strecke. Den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arztpraxis herauszufinden, ist gleichfalls kein Problem: für diesen Zweck steht in der Arztauskunft die "Elektronische Fahrplanauskunft Niedersachsen/Bremen", kurz EFA, zur Verfügung.

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