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Leserbrief
Ausgabe 9/2009
 
nä 10/2009
aktualisiert am: 02.10.2009

Aus den Bezirksstellen 

  intern

Aus den Bezirksstellen


 


"Goldene Doktoren" feiern in Göttingen

Die humanmedizinische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen plant eine Feier für Ärztinnen und Ärzte, die vor 50 Jahren an der Universität promoviert wurden. In Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Niedersachsen werden alle Kolleginnen und Kollegen eingeladen, die im Wintersemester 1958 und im Sommersemester 1959 an der Alma Mater ihre Promotionsurkunden in Empfang genommen haben. Geplant ist eine Würdigung, die erstmals in einem speziellen, festlichen Rahmen und eingebettet in ein attraktives Programm erfolgen wird. Als Termin steht nun Freitag, der 13. November 2009, fest.

Um alle "gemeinten" Kollegen auch erreichen zu können, bittet das Dekanat um Hilfe beim Auffinden der aktuellen Adressen der Promotionsjahrgänge 1958/1959. In alten Unterlagen sind die aus Niedersachsen Fortgezogenen und/oder durch Heirat veränderten Namensträger häufig nicht erfasst. Hier können Angaben von Konsemestern und Freunden sehr dienlich sein. Bitte geben Sie Ihr Interesse (zusammen mit der aus datenschutzrechtlich notwendigen Einwilligung zur internen Veröffentlichung) schnellstmöglich bekannt.

Für alle gelten nachstehende Kontaktadressen:

Alumni-Büro der Georg-August-Universität
Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen
Tel.: (05 51) 39 - 53 80
Fax: (05 51) 39 - 18 53 80
E-Mail: alumni@uni-goettingen.de
Rückfragen: Susanne Schmidt
oder
Ärztekammer Niedersachsen
Berliner Allee 20, 30175 Hannover
Ansprechpartnerin: Ursula Heine
Tel.: (05 11) 3 80 - 22 16
Fax: (05 11) 3 80 - 22 41
E-Mail: ursula.heine@aekn.de

Zur eventuellen Vermittlung steht als betroffener
Kollege auch bereit:
Dr. med. Enno Giencke
Deepe Riede 7, 26160 Bad Zwischenahn
Tel. und Fax: (0 44 03) 18 18
E-Mail: enno.giencke@ewetel.net

Prüfsiegel

Die "Chest Pain Unit" am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen erhält als erste geprüfte Brustschmerzeinheit in Niedersachsen das Prüfsiegel "Chest Pain Unit - DGK zertifiziert". Die Göttinger Chest Pain Unit garantiert eine schnelle und gezielte Behandlung für Patienten mit Brustschmerzen und Atemnot. Sie erfüllt dabei die vorgeschriebenen Kriterien sowie die von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) geforderten Qualitätsstandards. Die zielgerichtete, unmittelbare Versorgung in der Chest Pain Unit erhöht deutlich die Überlebens- und Heilungschancen von Patienten mit Brustschmerzen und Atemnot.
Das Team der "Chest Pain Unit" freut sich über die Zertifizierung (v.l.): Dr. med. Jan-Bernd Schüttert (Stationsarzt CPU), Matthias Werder, Marion Kons (Pflegeteam CPU), Prof. Dr. med. Lars Maier (leitender Oberarzt Abteilung Kardiologie und Pneumologie), Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß (Direktor Abteilung Kardiologie und Pneumologie), Beatrix Pannek (Pflegeteam CPU).

Ärztliche Nothilfe unterstützen

"Helfen durch Stiften" ist das Motto der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung, die von der Bürgerstiftung Hannover treuhänderisch verwaltet wird, gemeinnützige Zwecke verfolgt und selbstlos tätig ist. Die Stiftung unterstützt Patienten in Not. "Es geht uns in Hannover ganz konkret darum, denjenigen Personen einen Zugang zu ärztlichen Leistungen zu ermöglichen, die durch das soziale Netz gefallen sind - das sind in erster Linie Gestrandete und Obdachlose ohne Krankenversicherungsschutz", erklärt Dr. med. Udo Niedergerke, Facharzt für Innere Medizin. Gemeinsam mit seiner Frau Dr. med. Ricarda Niedergerke möchte Dr. Niedergerke bestehende hannoversche Projekte unterstützen und durch gezielte Maßnahmen vorantreiben. Dazu zählen unter anderem der Kontaktladen "Mecki" am Raschplatz, Einrichtungen der Caritas und eine diakonische Krankenwohnung für Obdachlose in der Südstadt. Dort stehen Obdachlosen sechs stationäre "Krankenbetten" zur Verfügung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind noch immer rund 200 000 Menschen in Deutschland ohne Krankenversicherung. In Hannover soll es allein 2 500 wohnungslose Menschen geben, von denen 300 bis 400 Tag und Nacht auf der Straße leben.

"Die Ärztekammer hat in enger Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und der Stadt Hannover sowie mit Hilfe überwiegend ehrenamtlich tätiger Kolleginnen und Kollegen, die unter schwierigsten Bedingungen arbeiten, bereits manches erreicht. Vieles bleibt jedoch noch zu tun, um den Ärmsten der Armen ihr Dasein ein wenig menschlicher zu machen. Davon konnten wir uns überzeugen", erklärt das Arztehepaar. Hierzu bedarf es neben des persönlichen Einsatzes auch finanzieller Mittel. "Damit ein wirklich effektives Hilfenetzwerk aufgebaut werden kann, brauchen wir unbedingt weitere Stifter oder Spender. Es ist zu wenig bekannt, dass auch Einzelpersonen eine Stiftung gründen können und dass durch Bündelung selbst kleiner Kapitalerträge bereits wirksam geholfen werden kann. Diese Botschaft möchten wir vermitteln", so die Dres. Niedergerke.

Potentielle Förderer wenden sich bitte an:
Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung
c/o Bürgerstiftung Hannover
Lützerodestr. 9, 30161 Hannover
Tel.: (05 11) 3 48 36 60
E-Mail: niedergerke-hannover@t-online.de

Universitätsmedizin Göttingen erzielt "schwarze Null"

Der Vorstand der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat am 15. September 2009 seine Bilanz für das Jahr 2008 vorgestellt. Zwei Jahre früher als geplant wurde eine "schwarze Null" erzielt. "Wir haben einen harten Weg gehen müssen. Trotz schwierigster Rahmenbedingungen haben wir nicht einfach nur gespart. Wir haben bei unseren Konsolidierungsmaßnahmen viele kreative Wege beschritten, um Verbesserungen und Kostenbewusstsein herzustellen. Ohne die Bereitschaft aller, dabei mitzugehen und mitzugestalten, hätte die UMG diesen Erfolg nicht erreichen können," erklärte Professor Dr. med. Cornelius Frömmel, Sprecher des Vorstandes der UMG.

Verfasser/in:
Redaktion





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Langeooger Fortbildungswochen 2010

"Der Mensch im Zentrum moderner onkologischer Versorgung" lautet das Schwerpunktthema für die Woche der praktischen Medizin im Rahmen der Langeooger Fortbildungswochen 2010. Es werden neue Seminare ins Programm aufgenommen, die in komprimierter Form den aktuellen Stand von Fachgebieten vermitteln, die in der klinischen Weiterbildung oft nur wenig Raum finden. Das niedersächsische ärzteblatt wird rechtzeitig dazu informieren.

Für den Terminkalender:

Langeooger Fortbildungswochen 2010
17. Woche der Notfallmedizin: 8. bis 15. Mai
58. Woche der Praktischen Medizin: 17. bis 22. Mai
39. Psychotherapiewoche: 24. bis 29. Mai
8. Psychotherapietage des Kindes- und Jugendalters: 24. bis 28. Mai

9. Oldenburger Ärztetag

Programm am Samstag, 7. November 2009
9:00-9:15 Uhr:
Begrüßung und Einführung
Dr. Gerd Pommer,
Kurdirektor Peter Schulze,
Prof. Dr. Andreas Weyland

Therapie schwerer Infektionen

Moderation: Prof. Dr. Andreas Weyland

9:15-9:45 Uhr: Rationale Therapie der Pneumonie beim Erwachsenen
Prof. Dr. Gert Höffken, Coswig

9:45-10:15 Uhr: Respiratorische Infektionen im Kindesalter:
Erreger, Diagnostik und Therapie
Priv.-Doz. Dr. Ulrich Baumann, Hannover

10:15-10:45 Uhr: Kaffeepause

Moderation: Prof. Dr. Claus-Henning Köhne
10:45-11:15 Uhr: Gastroenterologische Infektionen - wann ist eine Stuhlprobe sinnvoll?
Prof. Dr. med. Irmtraut Koop, Hamburg

11:15-11:45: Uhr Schwere Infektionen beim neutropenen Patienten
Prof. Dr. Oliver Cornely, Köln

11:45-12:15: Uhr Initialtherapie der Sepsis
Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann, Erfurt

12:15-12:45 Uhr: Mittagspause

Moderation: Dr. Gerd Pommer

12:45-13:45 Uhr: Patientenverfügung und ärztlicher Auftrag - Bekommen Patientenverfügungen unbegrenzte Verbindlichkeit ? (Vortrag und Diskussion)
Univ. Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert,
Münster

anschließend: gemeinsame Kaffeetafel


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