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aktualisiert am: 15.01.2015

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Braunschweiger Ärzteball mit feurigem Programm

Braunschweig. Seien Sie dabei, wenn am 28. Februar 2015 das Waldhaus Oelper seine Pforten zum 9. Braunschweiger Ärzteball öffnet. Die Organisatoren um Dr. med. Sabine Banik-Hinrichs, Dr. med. Ricarda Sieben und Dr. med. Hubert Binkhoff freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Das wird Ihnen geboten:
Die Band "Voyage" um die charismatische Sängerin Stephanie Ibeh wird mit Livemusik für einen beschwingten Tanzabend sorgen und DJ Feuerdüne alle persönlichen Musikwünsche erfüllen. Für zusätzliches Feuer im Festsaal sorgen die Cheerleader-Gruppe "Thunderbird" und professionelle Tanzpaare mit Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen. Außerdem auf dem Programm: Die Tombola mit attraktiven Gewinnen zugunsten des Hospizvereins Braunschweig, die im vergangenen Jahr 4.000 Euro einbrachte.

Anmeldeformulare und weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0531/2414116 erhältlich.


Ein letztes Zuhause für schwerkranke Menschen

"Hospiz zwischen Elbe und Weser" seit einem halben Jahr geöffnet
Stade. Seit Anfang Mai 2014 hat das "Hospiz zwischen Elbe und Weser" in Bremervörde seine Arbeit aufgenommen. "Wir haben hier ein letztes Zuhause für schwerkranke Menschen geschaffen", so Wilhelm Helmers, Superintendent des Kirchenkreises Bremervörde und einer der Initiatoren des ersten Hospizes im Elbe-Weser-Dreieck.

"Unsere Gäste kommen aus der gesamten Region, aber auch Menschen aus Hannover oder Bremen haben wir bereits bei uns aufgenommen", erläutert Sabine Eckstein. Die Pflegedienstleiterin ist gemeinsam mit 25 weiteren Mitarbeitenden für das Haus zuständig. Stets sind zwei Krankenschwestern gleichzeitig im Dienst für die zehn Schwerkranken, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. "Gäste" werden sie im Hospiz genannt. "Wenn Angehörige von Schwerkranken zu uns ins Haus kommen, dann sind sie oft durch zahlreiche Ängste und Nöte in einer verzweifelten Situation", sagt Pastor Volker Rosenfeld. Der Bremervörder Theologe ist als Geschäftsleiter der Betriebsgesellschaft mit einem Stellenanteil für das Hospiz zuständig. "Wir sorgen hier auch für eine Entlastung der betroffenen Familien, die vielen sehr hilft."
Ludwig Most engagiert sich als Vorsitzender im Förderverein des Hospizes. Der ehemalige Leiter der Berufsbildenden Schulen in Bremervörde ist immer wieder erstaunt über die gelassene Atmosphäre: "Es geht nicht tieftraurig zu, auch wenn in diesem Haus gestorben wird." Mehr als 50 Gäste wurden im Hospiz bislang im Sterben begleitet. Knapp 20 Ehrenamtliche unterstützen die Arbeit im Hospiz, indem sie in der Hauswirtschaft oder im Garten helfen, Hausmeisterdienste übernehmen, aber auch für Gespräche mit den Gästen Zeit haben. "Wer sich ehrenamtlich bei uns einbringen möchte, ist jederzeit willkommen."

Partnerschaftlich verbunden ist das Haus mit dem ambulanten Hospizdienst Bremervörde/Zeven, dessen Büro sich im Gebäude befindet und deren ausgebildete Hospizhelfer sich auch ehrenamtlich im stationären Hospizdienst engagieren.

Kontakt
Telefon: 04761/926 110
E-Mail: info@hospiz-elbe-weser.de
Internet: http://www.hospiz-elbe-weser.de




Ehrenplakette für Professor Dr. med. Rolf Engberding und Dr. med. Si Huyen Nguyen

Braunschweig. Am 12. November 2014 wurde Professor Dr. med. Rolf Engberding aus Wolfsburg und Dr. med. Si Huyen Nguyen aus Helmstedt die Ehrenplakette der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) von dem Vorsitzenden der ÄKN-Bezirksstelle Braunschweig, Dr. med. Hubert Binkhoff, überreicht.

Die Ehrenplakette der ÄKN wird solchen Ärzten überreicht, die sich über die alltägliche ärztliche Tätigkeit hinaus in besonderem Maße für die niedersächsische Ärzteschaft verdient gemacht haben. Dr. Nguyen und Professor Engberding sind geeignete Adressaten für die Verleihung der Ehrenplakette - sie haben sich über viele Jahre ehrenamtlich in hervorragender Weise für den Ruf und das Ansehen der deutschen Medizin eingesetzt und sich verdient gemacht.

Beide Mediziner haben sich seit 1997 maßgeblich in der kontinuierlichen Ausbildung junger vietnamesischer Ärzte sowohl im Rahmen jährlich stattfindender Ausbildungstätigkeiten in städtischen und ländlichen Gebieten Vietnams als auch in der Ausbildung in deutschen Herzkatheterlaboren verdient gemacht. Ein weiterer Schwerpunkt war die Gründung der Akademie zur Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit vietnamesischer und deutscher Kardiologen und Herzchirurgen

Ferner sind Dr. Nguyen und Professor Engberding Gründungsmitglieder des 1997 gegründeten Deutsch-Vietnamesischen Förderkreises für Kardiologie e.V. (DVFK). Der DVFK ist ein gemeinnütziger Verein. Zweck des Förderkreises ist die Förderung von Gesundheitsprojekten zur Erforschung, Verhütung und Bekämpfung kardiovaskulärer Erkrankungen in Zusammenarbeit mit vietnamesischen Ärzten. Erklärtes Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Völkerverständigung und Freundschaft unter den deutschen und vietnamesischen Ärzten zu fördern und zu festigen. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Vergabe von Stipendien zur Förderung junger medizinischer Wissenschaftler, Förderung und Pflege der Zusammenarbeit im Sinne der Völkerverständigung und Freundschaft zwischen deutschen und vietnamesischen Medizinern verwirklicht.


Andrea J. Aulkemeyer ist neue MHH-Vizepräsidentin

Hannover. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat eine neue Vizepräsidentin: Andrea J. Aulkemeyer, ausgewiesene Fachfrau in der Leitung von Kliniken und langjährige Akteurin in der Gesundheitswirtschaft, hat zum 1. Januar 2015 das Ressort Wirtschaftsführung und Administration im Präsidium der Hochschule übernommen. Die 50-jährige Diplom-Kauffrau war als alleinige Geschäftsführerin des kommunalen Klinikums in Wilhelmshaven tätig und zuvor knapp 20 Jahre bei der Rhön-Klinikum AG beschäftigt - davon die letzten zehn Jahre als Vorstandsmitglied mit Regional- und Zentralverantwortung. Aulkemeyer ist bewusst, dass sie das Ressort in einer für die MHH wirtschaftlich schwierigen Situation übernimmt: "Die Herausforderung, die ich gerne annehme, besteht darin, gemeinsam mit meinen Präsidiumskollegen und allen Mitarbeitern der MHH Forschung und Lehre weiterhin gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen, die Patientenversorgung bei bekannt schwieriger Refinanzierungssituation sicherzustellen und gleichzeitig sukzessive eine wirtschaftliche Stabilisierung zu erreichen", betont die Vizepräsidentin. "Wir freuen uns, mit Frau Aulkemeyer eine hervorragend qualifizierte Kaufmännische Direktorin für unseren Vorstand gewonnen zu haben. Sie wird uns in den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen der Hochschulmedizin entscheiden helfen, den Pfad der wirtschaftlichen Konsolidierung zu beschreiten", ergänzt MHH-Präsident Professor Dr. med. Christopher Baum.




"Spiegel des Lebens" im Ärztehaus Hannover

Bozena Kopij-Machnik stellt aus
Hannover. "Die ganze Welt ist Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab." - so heisst es in Shakespeares "Wie es Euch gefällt". Bozena Kopij-Machnik hat den Auftritt der Akteure und die Bühne selbst nach ganz eigenen Vorstellungen gestaltet. Es sind Menschen in irrealen, märchenhaften Welten, die die Künstlerin in ihrer Ausstellung in den Monaten Januar und Februar 2015 im Ärztehaus Hannover präsentiert. Menschen spielen ihre Rollen und spazieren mit oder ohne (Narren-)Kappe durch die Szenerie.

Die Arbeiten der Künstlerin in öl und Acryl sowie ihre Radierungen überzeugen durch außergewöhnliche Bildsprache, aber auch ein breites maltechnisches Spektrum. So entsteht eine künstlerische Landschaft, die mehr als eine oberflächliche Interpretation zulässt und einen Besuch allemal lohnt.

Bozena Kopij-Machnik

- Geboren am 18. August 1961 in Jelenia Gora (Polen), lebt und arbeitet seit 1994 in Hannover
- 1981-1987 Studium an der
Staatlichen Kunsthochschule
in Poznan, Diplom­abschluss mit Auszeichnung
- 1988-1989 Stipendium des Ministeriums für Kunst und Kultur
- Seit 1988 Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Frankreich, Polen, Schweden und Ungarn
- Seit 2000 Dozentin im Workshop Hannover e.V., Leitung von Kursen und Beteiligung an Aktionen und Ausstellungen mit Kindern und Erwachsenen


Viel Raum für Achtsamkeit

Hannover. Am 5. Dezember 2014 wurde die Tagesklinik Welfenplatz des Klinikums Wahrendorff offiziell eröffnet. Mehr als 100 Gäste fanden sich in den lichtdurchfluteten, mit warmen Tönen eingerichteten Räumen ein. Die Tagesklinik für die Behandlung von Depression und Burnout erstreckt sich mit einer Fläche von fast 1.000 Quadratmeter über zwei Etagen und ist in direkter Nachbarschaft zum DRK Krankenhaus Clementinenhaus gelegenen - für Dr. med. Rainer Brase, Geschäftsführer des Klinikums Wahrendorff, eindeutig von Vorteil: "Das begünstigt die Arbeit über die Sektorengrenzen hinweg."

Das Therapieangebot in der neuen Tagesklinik umfasst eine bezugstherapeutische Behandlung, die die gemeinsame Arbeit in und an der Therapiebeziehung in den Mittelpunkt stellt und einen Halt gebenden Rahmen bietet. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch Achtsamkeitsübungen, "die den Patienten helfen sollen, sich des gegenwärtigen Augenblicks gewahr zu werden, ohne ihn gleichzeitig zu reflektieren", wie die Psychologin und therapeutische Leiterin der Tagesklinik, Judith Schmotz, bei der Eröffnung erklärte. Das Ziel hierbei ist, dass die Patienten eine Distanz zu den eigenen Gedanken aufbauen, um zu vermeiden, durch zu viel "Grübeln" in depressive Muster zurückzufallen. Bei einer hohen Rückfallquote von über 70 Prozent bei Patienten mit mindestens zwei depressiven Phasen sei die Achtsamkeit ein zentrales Instrument, erneute Depressionen zu verhindern und die Suizidgefährdung zu senken, so die Psychologin.



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