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aktualisiert am: 15.08.2016

 

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Themen und Termine


 


Camerata Medica begeistert Zuhörer


Göttingen. Am 4. Juli 2016 fand das traditionelle Sommerkonzert der Camerata Medica, dem Medizinerorchester Göttingen, in der Aula am Wilhelmsplatz in Göttingen statt.

Die Camerata Medica Göttingen wurde im Mai 2008 von dem Medizinstudenten Christopher Sperling gegründet. Trotz der schwierigen Probenlogistik, die das aufwendige Medizinstudium und der Arztberuf verursachen, hat der damalige Dirigent, Peter Leipold, von der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, das Orchester innerhalb kürzester Zeit zu guter Qualität gebracht. Seit dem Wintersemester 2015/16 ist Maximilian Guth künstlerischer Leiter und Dirigent der Camerata Medica, der im Hauptfach Komposition studierte und auch eigene Arrangements und Kompositionen mit der Camerata Medica zur Aufführung bringt.

Inzwischen ist das Orchester zu einem Klangkörper von über 40 Musikern zusammengewachsen. Mitglieder sind Studierende der Medizin und Zahnmedizin, Ärzte aus Klinik und dem niedergelassenen Bereich sowie Mitarbeiter medizinischer Berufe.

Zum Abschluss des Sommersemesters hatte Dirigent Maximilian Guth ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Nach Schuberts 6. Sinfonie (Kleine C-Dur) und Auszügen aus der "Nussknackersuite" von Tschaikowsky erklang zum fulminaten Abschluss des Konzerts die Sinfonische Dichtung " Eine Nacht auf dem kahlen Berge" von Modest Mussorgsky. Mit großer Leidenschaft und viel Enthusiasmus meisterten die Musiker in großer Besetzung die technischen und musikalischen Herausforderungen mit Bravour. Lang anhaltender Applaus als Dank für die engagierte Leistung von Dirigent und Orchester.
n Susanne Fischer

Auch im neuen Semester freut sich die Camerata Medica über neue Mitspieler. Informationen erhalten Sie unter http://www.camerata-medica.de sowie per E-Mail an info@camerata-medica.de.


Antibiotikaschulungen für niedergelassene Hausärzte


Braunschweig. Das Hygienenetzwerk Südostniedersachsen bietet in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und dem Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig (HZI) Schulungen zur Antibiotikatherapie insbesondere für niedergelassene Hausärzte an. Im Gegensatz zu üblichen Fortbildungsveranstaltungen handelt es sich um Seminare mit einer Gruppengröße von maximal 25 Personen, in denen unter anderem Fallbeispiele interaktiv bearbeitet werden. Inhalte sind Antibiotikamanagement bei oberen und unteren Atemwegsinfekten sowie Harnwegsinfekten. Die Seminarleitung wird von ausgewiesenen Experten auf dem jeweiligen Gebiet wahrgenommen. Zu Beginn des Seminars gibt es ein Fachreferat, anschließend erfolgen Fallbesprechungen und Diskussionen. Die einzelnen Seminare werden mit Fortbildungspunkten der ÄKN versehen und über das HZI evaluiert. Sie werden für niedergelassene Ärzte im Bereich der ÄKN-Bezirksstelle Braunschweig angeboten. Ab Mitte August ist eine Online-Anmeldung zu den angebotenen Terminen, Themen und Schulungsorten möglich unter http://www.hygienenetzwerk.de . Dort können Sie sich auch über weitere Einzelheiten informieren.




Hervorragende Aussichten - ÄKN feiert mit den Absolventen die bestandene MFA-Abschlussprüfung


Niedersachsen. Vor Beginn der Sommerferien verabschiedeten die elf Bezirksstellen der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) wie jedes Jahr zahlreiche frischgebackene Medizinische Fachangestellte (MFA) ins Berufsleben. In diesem Jahr haben insgesamt 1.038 Auszubildende die Prüfungen bestanden und konnten ihre MFA-Briefe und Zeugnisse entgegennehmen. Im Rahmen der feierlichen Freisprechungsfeiern gaben die Vorsitzenden der Bezirksstellen sowie die Vertreter der Berufsschulen den ehemaligen Azubis noch viele hilfreiche Tipps mit auf den Weg. Außerdem wurden in jeder Bezirksstelle die Jahrgangsbesten besonders geehrt.

Die Aussichten für die diesjährigen Absolventen sind hervorragend: die meisten haben bereits eine Anstellung gefunden - viele wurden übernommen und konnten in ihren Ausbildungsbetrieben bleiben. Das wurde auch ordentlich gefeiert, wie die Bilder auf dieser Doppelseite dokumentieren.

Bilder gibt es online unter
http://www.aekn.de/mfa/freisprechung_2016


Universität Oldenburg befragt zur Ambulanten Notfallversorgung in Nordwest-Niedersachsen

Oldenburg. Das Department für Versorgungsforschung (Fakultät VI) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat im Rahmen des Projekts "Netzwerk Versorgungsforschung Metropolregion Bremen-Oldenburg" Krankenhausleitungen von 28 Krankenhäusern zu allgemeinen und fachlichen Themen befragt. Ziel war, die Themen herauszufiltern, die in der Region für die zukünftige medizinische Versorgung von besonderem Interesse sind. Es wurden Einrichtungen aus ländlichen und städtischen Regionen sowie aus unterschiedlichen Versorgungsstufen ausgewählt. Die Daten wurden von April 2014 bis Januar 2015 im Rahmen von semi-strukturierten leitfadengestützten Interviews erhoben und aufgezeichnet. Die Auswertung der Interviews habe ergeben, dass vor allem die Notfallversorgung im Krankenhaus derzeit im Fokus von Diskussionen stehe, erklärten die Autoren Insa Seeger, Lars Rölker-Denker und Andreas Hein. Die zunehmende Belastung der Notaufnahmen durch ambulante Notfälle sei von den Interviewpartnern als eine der wesentlichen Herausforderungen der Zukunft thematisiert worden.

Zusammenfassend stellten die Autoren fest, dass die befragten Krankenhäuser - unabhängig von ihrer Lage und Versorgungsstufe - die Vorhaltung doppelter Strukturen zur Notfallversorgung kritisierten und eine sektorenübergreifende Versorgung in der Behandlung ambulanter Notfälle anstreben würden. Hemmende Faktoren für die überwindung der Sektorengrenzen seien aus Sicht der Befragten die rechtlichen Rahmenbedingungen - um diese Defizite abzubauen, würden sektorenübergreifende Bedarfsplanungs-, Vergütungs- und Vertragssysteme benötigt.
Das vollständige Ergebnis der Interviews können Sie hier abrufen: http://www.haeverlag.de/n/004




Arbeiten in Deutschland
Eine Einführung für ausländische Ärzte in das deutsche Gesundheitssystem

Hannover. Am 13. September 2016 findet von 9 bis 17 Uhr im Sheraton Hannover eine Fortbildungsveranstaltung des Marburger Bunds statt zum Thema: "Arbeiten in Deutschland - Eine Einführung für ausländische Ärzte in das deutsche Gesundheitssystem". Die von der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) anerkannte Fortbildung soll ausländischen Ärzten den Einstieg in die Berufstätigkeit in Deutschland erleichtern. Die Referenten geben unter anderem einen überblick über das deutsche Gesundheitssystem, das Anerkennungsverfahren ausländischer Arztdiplome, die erforderlichen Deutschkenntnisse und die Weiterbildung.

Termin: 13. September 2016, 9 bis 17 Uhr
Ort: Sheraton Hannover Pelikan Hotel, Pelikanplatz 31, 30177 Hannover
Veranstalter: Marburger-Bund-Stiftung, Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin
Zielgruppe: Ausländische Ärzte mit guten Deutschkenntnissen
Zertifizierung: Die Veranstaltung wurde von der ÄKN mit sieben Fortbildungspunkten anerkannt.
Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Anmeldung: online unter http://www.marburger-bund.de/seminare


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