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nä 05/2017
aktualisiert am: 15.05.2017

 

  Bezirksstellen

Themen und Termine


 


"Man spricht heutzutage von einer Adipositas-epidemie"

Hannover. So eröffnete Dr. med. Timm Franzke, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie des hannöverschen Henriettenstifts, seinen Vortrag auf dem "Symposium zu aktuellen Fragen der Ernährung" in Hannover. Mehr als 150 Gäste folgten der Einladung des Ärztevereins Hannover und fanden sich am 29. März im Vortragssaal der Ärztekammer Niedersachsen an der Berliner Allee ein. Doch nicht nur Adipositas war ein Thema, sondern auch Anorexie, Bulimie und die Unübersichtlichkeit moderner Ernährungsempfehlungen.

Dr. med. Peter N. Meier, FASGE, Vorsitzender des Ärztevereins und Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie des Henriettenstifts, eröffnete die von ihm konzipierte Fortbildungsveranstaltung sichtlich vergnügt und "absichtlich ein bisschen sarkastisch": es gebe unzählige Zeitschriften, die sich mit dem Thema Ernährung beschäftigten, doch was stehe dort eigentlich drin? Ein Blick ins Innere einer populären Frauenzeitschrift zeigte Artikel zu sogenannten Power- beziehungsweise Superfoods wie Chia-Samen, Cranberrys und Co. - "zu 65 Prozent Produkte, die nicht in unserem Land wachsen. In den Einkaufstipps am Ende des Artikels heißt es aber, man solle regional und saisonal einkaufen ..." Dr. Meier leitete daraufhin zu den Fachvorträgen über, die den Teilnehmern einen umfassenden Exkurs zu klinischen und wissenschaftlichen Aspekten rund um das Thema Ernährung boten.

Dr. med. Nina Sauer, Chefärztin der Klinik für psychosomatische Medizin des Henriettenstifts, erläuterte unter der überschrift "Zu dünn oder zu dick: Warum entgleist das?", weshalb die allermeisten Essstörungen eine psychische Ursache haben und nicht allein medikamentös behandelt werden können. Das Krankheitsbild der Adipositas ließ sie allerdings weitgehend außen vor, da hier der nachfolgende Referent Dr. Franzke anschloss. In seinem Vortrag "Ernährung im Rahmen bariatrischer Chirurgie" erläuterte er, wie adipöse Menschen auch heute noch unter dem Stigma leiden, dass sie "einfach nur faul seien und nur mehr Sport machen und weniger essen müssten", um abzunehmen. Er plädierte dafür, die Adipositas als chronische Krankheit anzuerkennen, und zeigte mit Videoausschnitten den Verlauf einer Magenverkleinerung - für viele extrem fettleibige Patienten oft der einzige Ausweg aus der Spirale von Essen aus Scham und Scham wegen des Essens.

Nach diesen sehr medizinischen Themen stieg Dr. med. Elke Bruns-Philipps, stellvertretende Sektionsleiterin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V., mit einem Parforceritt in ihr Thema ein und verdeutlichte in atemberaubendem Tempo und mit viel Witz und Charme die "Unübersichtlichkeit moderner Ernährungsempfehlungen". Sie verglich die Sehnsucht nach einem vorgeschriebenen Ernährungskonzept mit der Sehnsucht nach einer Struktur im Leben und mit dem Wunsch nach Anerkennung von Gleichgesinnten und hielt fest: "Ernährung ist heute viel mehr als nur die Zufuhr von Nährstoffen." Dr. Bruns-Philipps forderte außerdem, im Kindesalter bereits über Kindergärten und Kindertagesstätten an gesunde und ausgewogene Ernährung heranzuführen.

Nach einer kurzen Pause, in der die verschiedenen Aspekte möglicher Ernährung auch praktisch Anwendung fanden, wurden in einer abschließenden Podiumsdiskussion die Positionen der einzelnen Referenten noch einmal auf den Punkt gebracht und durch Statements der Teilnehmer ergänzt. Dr. Meier verabschiedete die Teilnehmer mit dem Versprechen, über den Ärzteverein Hannover mehr solcher qualitativ hochwertigen und spannenden Veranstaltungen zu planen und durchzuführen.

Ärztespende für die ambulante Hospizhilfe Braunschweig

Braunschweig. Rund 190 tanzwütige Gäste kamen am 18. Februar 2017 zum Braunschweiger Ärzteball im Waldhaus ölper zusammen. Die Vorsitzenden des Ärztevereins Braunschweig, Dr. med. Regine Banik-Hinrichs und Dr. med. Ricarda Sieben, begrüßten die Teilnehmer herzlich und nutzten den Abend zum zwanglosen Austausch unter Kollegen. Abgerundet wurde der Ball durch beeindruckende Tanzeinlagen des Braunschweiger Tanzsportclubs BTSC sowie durch eine atemberaubende Darbietung von Cheerleadern der USC Thundercats.

Wie jedes Jahr gab es auch im Februar wieder eine große Tombola, bei der diesmal runde 5.000 Euro zusammenkamen. Die Spende aus der Ärzteschaft ging an die ambulante Hospizhilfe Braunschweig.

Dr. Banik-Hinrichs und Dr. Sieben freuen sich bereits auf den nächsten Braunschweiger Ärzteball am 17. Februar 2018 - merken Sie sich diesen Termin am besten gleich vor.



Gegen das Vergessen: Psychiatrische Klinik
Lüneburg würdigt Dr. Albert Nathan Ransohoff

Lüneburg. Mit einem Festakt am 10. Februar 2017 verband die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) die Erinnerung an den jüdischen Nervenarzt Dr. med. Albert Nathan Ransohoff (14. Februar 1872 bis 28. Januar 1951), der von 1923 bis Anfang 1933 eine gut eingeführte Nervenarztpraxis in der Lüneburger Innenstadt betrieb. Wie andere Juden geriet auch er ins Visier antisemitischer Hetzer, die unter dem Schutz staatlicher Organe auch vor Gewalt nicht zurückschreckten. So hatten die Nazis am 9. November 1938 auch Dr. Ransohoffs Privatwohnung angegriffen und seine Praxisräume verwüstet. Mit anderen jüdischen Männern wurde er im Lüneburger Gefängnis in "Schutzhaft" genommen und ins KZ Sachsenhausen verschleppt. Vermutlich ist es seiner dänischen Ehefrau zu verdanken, dass er aus dem KZ Sachsenhausen wieder entlassen wurde und das Ehepaar sich bald darauf nach Hamburg absetzen konnte.

Jahrelang haben der pensionierte Lehrer Dietrich Banse aus Barum (Kreis Lüneburg) und Dr. med. Sebastian Stierl, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, die Einzelheiten von Dr. Ransohoffs Leben recherchiert. Mehrfach suchte Banse Archive im Elsass auf, nachdem er herausgefunden hatte, dass Ransohoff vor seiner Niederlassung in Lüneburg 14 Jahre Direktor der renommierten Psychiatrischen Anstalt Stephansfeld bei Brumath/Elsass war. Die Niederlage im 1. Weltkrieg mit der Rückgabe des Elsass an Frankreich hatte den völligen Neuanfang in Lüneburg erzwungen. Die Spurensuche gestaltete sich aufwändig, da ein Nachlass nicht auffindbar war. Mit Unterstützung französischer Kollegen entdeckte Banse Bilder und Dokumente, die Eingang in eine umfassende Biografie (Dietrich Banse, Sebastian Stierl: Nathan Albert Ransohoff (1872-1951). Leben und Wirken eines Lüneburger Arztes. Kaufungen 2017, ISBN: 978-3-935663-31-1) fanden. Im Rahmen der Feierlichkeit wurde der Band vorgestellt und eine Gedenktafel enthüllt. In seinem Grußwort unterstrich PKL-Geschäftsführer Rolf Sauer, dass sich ein kommunales Krankenhaus in besonderer Weise der Regionalgeschichte verpflichtet weiß. Die Erinnerung an den jüdischen Nervenarzt Dr. Albert Ransohoff gehört mit der Namensgebung zum "Albert-Ransohoff-Saal" nun zur Identität der PKL.

Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) nimmt Arbeit auf

Hannover. Der hannoversche Gesundheits- und Sozialkonzern DIAKOVERE schliesst aktuell eine wichtige Versorgungslücke: Erwachsene Menschen mit geistiger und/oder komplexer Mehrfachbehinderung mussten sich bisher im System der niedergelassenen Ärzte zurechtfinden. Nicht immer einfach, wenn man mobil stark eingeschränkt und der Arzt nicht auf die multiplen Beeinträchtigungen ausgelegt ist. Um diesen Erwachsenen eine multiprofessionelle Betreuung wie bei Minderjährigen in Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) zu bieten, hat der Gesetzgeber reagiert und ermöglicht durch § 119c und 43b des Sozialgesetzbuches V die Einrichtung sogenannter Medizinischer Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB).

DIAKOVERE hat am 9. Mai unter der Leitung von Dr. med. Stephan Martin mit dem Bruno Valentin Institut ein MZEB am Standort DIAKOVERE Annastift in Kleefeld in Betrieb genommen - eines der ersten deutschlandweit. Dort kümmern sich Fachärzte der Disziplinen Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin, Urologie und Psychiatrie, Ergo- und Physiotherapeuten, ein Darmmanagement sowie ein Sozialdienst um die Patienten. Ein Casemanagement koordiniert Sprechstunden, Behandlungs- und Therapieprozesse. Eine Aufnahme im MZEB erfolgt auf eine überweisung eines Haus- oder Facharztes oder eines Sozialpädiatrischen Zentrums. Die Betroffenen müssen einen Behinderungsgrad von mindestens 70 Prozent, ein so genanntes Merkzeichen (G, aG, H, BI, GI) sowie eine der in einer von den Krankenkassen festgelegten ICD10-Liste vorgeschriebenen Diagnosen aufweisen.

"Ärzte können sich nicht mit jeder Behinderung auskennen. In meinem Körper sieht manches anders aus als gewohnt", sagt Elisabeth Geuer. Die 21-Jährige wurde mit einem offenen Rücken (Spina Bifida) geboren und ist querschnittsgelähmt. Für eine umfassende Behandlung ihrer Mehrfacherkrankungen musste sie bisher eine weite Anfahrt nach Mainz in Kauf nehmen. Diese Reisen sind nun Geschichte. Das MZEB in Hannover bietet eine Anlaufstelle für Spina-Bifida-Erkrankte aus ganz Norddeutschland - ein zentraler Punkt in der Konzeption des Spezialzentrums. "Wer aufgrund der Art, Schwere oder Komplexität seiner Behinderung nicht in einer Arztpraxis behandelt werden kann, kann zukünftig die multiprofessionelle Sprechstunde nutzen. Bei uns steht der individuelle Hilfebedarf jedes Patienten im Vordergrund", sagt Koordinatorin Frauke Mendez Escoto.

Für DIAKOVERE ist sein MZEB ein Leuchtturmprojekt: "Es ist das erste gemeinsame Konzept der Geschäftsbereiche I und II, das das breit aufgestellte Fachwissen der Behindertenhilfe im DIAKOVERE Leben und Lernen mit dem medizinischen Knowhow der Kliniken verknüpft", so Leiter Dr. Martin - Orthopäde und Landesarzt für Körperbehinderte. Im Interesse der Versorgungskontinuität bietet das Bruno Valentin Institut für Betroffene ab dem 17. Lebensjahr eine Transitionssprechstunde in Zusammenarbeit mit dem SPZ Hannover. Das Angebot sieht zudem Haus- und Heimbesuche, aufsuchende Tätigkeiten in Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie telefonische Beratung und Fortbildungsgebote vor. Ein Netzwerk aus Kooperationspartnern befindet sich im Aufbau.

Der Namensgeber des Zentrums, Professor Dr. med. Dr. h.c. Bruno Valentin (20. September 1885 bis 15. Oktober 1969), war von 1924 bis 1936 Chefarzt im Annastift. Im August 1935 kündigte ihm der Provinzialverband Hannover aufgrund seiner jüdischen Abstammung. 1939 emigrierte er mit seiner Frau nach Rio de Janeiro (Brasilien). Bruno Valentin kehrte 1967 nach Hannover zurück und wohnte bis zu seinem Tod 1969 in der hannoverschen Südstadt.



Auszeichnung für humanitäres Engagement


Hannover. Es fanden sich zwei mehr als angemessene Termine, um diejenigen Kollegen zu ehren, denen der Vorstand der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) auf Vorschlag seiner Bezirksstelle (BZ) Hannover die Ehrenplakette zuerkannt hat: So wurden Dr. med. Walther Jarosch-von Schweder und Professor Dr. med. Wielant Machleidt, beide aus Hannover, ihre Plaketten und die damit verbundene Urkunde der Präsidentin anlässlich des jährlichen Symposiums des Ärztevereins Hannover am 29. März überreicht. Professor Dr. med. Rolf Meermann aus Bad Pyrmont erhielt die hohe Ehrung am 5. April im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung seiner Bezirksstelle zur Frage von Zwangsmaßnahmen und Betreuung bei psychisch kranken Patienten.

Vor jeweils rund 200 Teilnehmern würdigte die Vorsitzende der BZ, Dr. med. Cornelia Goesmann alle drei für ihr beeindruckendes Engagement zu Gunsten von Forschung und Lehre und für Patientengruppen, die einer besonderen ärztlichen Fürsorge bedürfen. Die Ehrenplakette der ÄKN wird denjenigen Ärzten verliehen, die sich über das selbstverständliche tagtägliche ärztliche Handeln hinaus besonders verdient gemacht haben in den Bereichen Kunst und Kultur, (Berufs-)Politik, Forschung und Lehre oder humanitärer Hilfe für besonders benachteiligte Patientengruppen im In- und Ausland. Diese Kollegen erhalten auch deswegen eine besondere Ehrung, weil sie den ärztlichen Stand so positiv nach außen dargestellt haben. Unlängst hatte der Vorstand der Ärztekammer den Bezirksstellen vorgeschlagen, hier insbesondere Ärzte zu ehren, die sich in der medizinischen und psychiatrischen Versorgung von geflüchteten und traumatisierten immigrierten Menschen und solchen in Kriegsgebieten engagiert haben.

Nach seinem Berufsleben als niedergelassener Kardiologe begründete, leitete und evaluierte Dr. Jarosch-von Schweder die hannoversche Einrichtung der Malteser Migranten Medizin. Hier behandelt ein Team aus Pflegekräften und Ärzten anonym und umsonst Menschen in Not, vor allem auch Durchreisende und Illegalisierte ohne Papiere.

Professor Machleidt legte seinen Arbeitsschwerpunkt an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf Fragen der Transkulturellen Psychiatrie und der Traumaforschung. Er war einer der Begründer des Netzwerks für Traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen und arbeitet noch nach seiner Emeritierung vom Lehrstuhl für Sozialpsychiatrie sowohl im Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN) als auch im Ethnomedizinischen Zentrum Hannover ehrenamtlich als Psycho- und Traumatherapeut sowie als Gutachter in aufenthaltsrechtlichen Verfahren. In etlichen Veröffentlichungen, Lehrbüchern und Fortbildungen hat er Berufskollegen zu diesen Fragen sensibilisiert und informiert.

Professor Meermann darf als einer der wichtigsten Wegbereiter der Psychosomatischen Medizin bezeichnet werden. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, für Nervenheilkunde und für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie als studierter Diplompsychologe gründete er die Psychosomatische Fachklinik Bad Pyrmont als Reha- und Akutklinik und hier sowohl ein Ausbildungsinstitut für Psychologische als auch ein Fortbildungsinstitut für ärztliche Psychotherapeuten. über die Bundeswehr wurde er in Krisengebieten als Therapeut bei psychischen und posttraumatischen Störungsbildern eingesetzt. Mit der ÄKN verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, da er ein gemeinsames Wochenendseminar für von Burnout bedrohte Ärzte und eine anonyme Hilfe-Hotline für hilfesuchende Kollegen anbot.

Die genannten Kollegen erhalten die Ehrenplakette stellvertretend für alle jene Ärzte, die mittel- und hilflosen Menschen in Not hier oder im Ausland mit ihrem Können zur Seite stehen. Die ÄKN bedankt sich herzlich bei ihnen für ihr Engagement.

ÄKN und Hannover 96 starten Schwimmkurse für Menschen mit Migrationshintergrund

Hannover. Im Jahr 2016 sind in Deutschland weit mehr als 400 Menschen ertrunken, über 50 davon waren Flüchtlinge und Asylsuchende, die meisten Kinder und Jugendliche. Das Projekt "Schwimmkurse für Menschen mit Migrationshintergrund in Stadt und Region Hannover" von Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und Hannover 96 will diesen Zustand ändern und verfolgt mehrere Ziele: Mädchen und Jungen, aber auch Erwachsene können schwimmen lernen, die Eigenverantwortlichkeit wird gestärkt, Schwimmunfälle werden verhindert und Menschen mit Migrationshintergrund nehmen stärker am gesellschaftlichen Leben in Stadt und Region teil.

Dr. med. Cornelia Goesmann, die Vorsitzende der Bezirksstelle (BZ) Hannover der ÄKN, sagt: "Die Möglichkeit, Schwimmkurse für unsere neuen Mitbürger anzubieten, ist ideal! Für viele Menschen bedeutet Schwimmen eine tolle Freizeitbeschäftigung mit hohem Fitnesswert. Darüberhinaus können durch die Kurse und die dort vermittelten Schwimmkenntnisse Badeunfälle verhindert und ungetrübte Freizeitfreuden am und im Wasser garantiert werden."

Dem Arztehepaar Dres. Ricarda und Udo Niedergerke, die mit ihrer Stiftung zu den Kooperationspartnern des Projekts gehören, ist die Unterstützung für Menschen in besonderen Notlagen wichtig: "Wir erleben immer wieder, dass es Menschen Schwierigkeiten bereitet, einen sicheren Platz in unserer Gesellschaft zu erlangen. Das Schwimmprojekt ist sicher bestens geeignet, Menschen mit Migrationshintergrund auf diesem Weg zu fördern."

Zu den weiteren Förderern des Projekts gehören die apoBank Stiftung und der LandesSportBund Niedersachsen e.V., Schirmfrau ist Jasmin Arbabian-Vogel, die Landesvorsitzende des Verbands Deutscher Unternehmerinnen.

Das Schwimmprojekt richtet sich an Kinder in Begleitung, Jugendliche und Erwachsene. Je nach Anmeldung sind Frauen-/Mädchengruppen geplant. Die Kurse werden von professionellen Schwimmtrainern durchgeführt und sind kostenfrei. Im Bedarfsfall sind Dolmetscher vor Ort. Der erste Block des Projekts ist im April gestartet, die nächsten Kursblöcke beginnen am 1. August und am 12. Oktober 2017.

Anmeldung:
Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V., Abteilung Fit & Kids, Tel.: 0151 / 19560660,
E-Mail: fitundkids@hannover96.de



NiZzA-Pionier im Ruhestand
Am 1. April 2006 hat der Niedersächsische Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZzA), gegründet von der Ärztekammer, der Zahnärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen, seine Arbeit aufgenommen - und Uwe Schreiber war dabei. In der Anfangszeit noch räumlich von der anderen Abteilung des NiZzA, dem Landesprüfungsamt, getrennt, hat der freundliche Herr mit dem Bart, wie ihn eine Zeitung mal bezeichnete, den NiZzA maßgeblich mit aufgebaut und geprägt. Dabei lag der Schwerpunkt seiner Arbeit als Leiter der Abteilung 1 und als stellvertretendem Geschäftsführer des Zweckverbands auf der Erteilung der Approbation auf Grundlage einer ausländischen Ausbildung, der Aufsicht über die in Niedersachsen tätigen Ärzte und Zahnärzte sowie auf der Betäubungsmittelüberwachung.

Seine Liebe zum Detail sowie sein ausgeprägter Spürsinn haben seine Arbeit unverwechselbar gemacht. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen bedanke ich mich bei Uwe Schreiber für die mutige und kreative Pionierarbeit und seinen Einsatz für NiZzA. Wir wünschen Ihnen einen genussvollen Ruhestand!

Verfasser/in:
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