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aktualisiert am: 16.10.2017

 

  Fortbildung

Quantensprung für die Gesundheitskommunikation

1. Niedersächsischer Digitalgipfel Gesundheit in Hannover


 


Die Digitalisierung betrifft viele gesellschaftliche Bereiche. Von essenzieller Bedeutung ist der Sprung in das digitale Zeitalter für die medizinische Versorgung. Neue diagnostische Möglichkeiten eröffnen sich, Kommunikationswege verkürzen sich rasant und die Vernetzung kann die Qualität der Versorgung weiter optimieren. Ein Quantensprung, wenn man die Chancen richtig nutzt, Risiken bewertet und eine akzeptable Datensicherheit schafft, denn Digitalisierung, Datensicherheit und Patientensicherheit müssen miteinander einhergehen.

Für den Digitalisierungsprozess gilt es jetzt, laufende wissenschaftliche Studien und Projekte auszuwerten, zu diskutieren und daraus praktische Konzepte zu entwickeln. Alle Akteure des Gesundheitswesens und die Politik, die die rechtlichen Rahmenbedingungen setzt, müssen eingebunden werden.

Damit diese Entwicklung in Niedersachsen nach der Konstituierung der neuen Landesregierung rasch Fahrt aufnimmt, veranstaltet die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) gemeinsam mit der Hochschule Hannover - University of Applied Sciences and Arts - am 28. November 2017 den 1. Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit. Zielgruppe sind alle relevanten Mandatsträger in der Landespolitik, Ärzte sowie alle weiteren Entscheider aus dem Gesundheitswesen des Landes. Interessiert? Dann werfen Sie einen Blick in das Programm.


Programm

9.30 Uhr - Get together

10 Uhr - Eröffnung und Grußworte
Ministerpräsident(in) des Landes Niedersachsen
Dr. Martina Wenker
Präsidentin der ÄKN
Professor Dr. Josef von Helden
Präsident der Hochschule Hannover

10.20 Uhr - Keynote: Chancen und Risiken der Digitalisierung des Gesundheitswesens
Professor Dr. Dr. Heiner Fangerau
Heinrich Heine-Universität Düsseldorf

11 Uhr - Kaffeepause und Pressestatements

11.30 Uhr - Rechtliche Aspekte der Telemedizin
Honorarprofessor Dr. Karsten Scholz
Justiziar der ÄKN

12.15 Uhr - The Data-Driven Patient?
Professor Dr. Anette Bork
Leibniz-Fachhochschule Hannover

13 Uhr - e-Gesundheit in der Praxis: Erfahrungen in Estland
Kristiina Omri
Botschaft von Estland in Berlin

13.45 Uhr - Gemeinsames Mittagessen im Foyer

14.45 Uhr - Diskussionsforen
Apps & Co.: Patientennutzen, Kommerz, Kontrolle?
Digitale Prozesse: Rollout der Telematikinfrastruktur
Digitales Gold? Big Data im Gesundheitswesen

16.15 Uhr - Podiumsdiskussion: Digitalisierung im Gesundheitswesen: Fluch oder Segen?
Dr. Axel Brunngraber, Inken Holldorf, Professor Dr.
Fabian Schmieder, Tobias Steiniger, Dr. Gisbert
Voigt
Moderation: Thomas Spieker

17.30 Uhr - Ende der Veranstaltung


Verfasser/in:
Jörg Blume
Chefredakteur "niedersächsisches ärzteblatt"
Berliner Allee 20, 30175 Hannover



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Referenten


Prof. Dr. med. Dr. h.c. Heiner Fangerau

Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und Ethik der Biomedizin und die Geschichte der medizinischen Diagnostik, aber auch die medizinhistorische Netzwerkanalyse, die Ethik der Technik in der Medizin und die E-Health-Ethik. Seit 2013 ist er Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte.

Hon.-Prof. Dr. jur. Karsten Scholz

Justiziar der Ärztekammer Niedersachsen und Geschäftsführer der Geschäftsbereiche Recht und öffentlichkeit der ärztlichen Körperschaft. Er ist Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover. Dort lehrt er Sozialversicherungsrecht, insbesondere Krankenversicherungsrecht. Als Mitglied des Ausschusses "Berufsordnung für die Deutschland tätigen Ärzte" der Bundesärztekammer und Kommentator der (Muster-)Berufsordnung begleitet er aktiv die Diskussion um das Fernbehandlungsverbot.

Prof. Dr. med. Annett Bork

Die Fachärztin für Chirurgie ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Krankenversicherungsmanagement und Management von Unternehmen im Gesundheitswesen an der Leibniz Fachhochschule Hannover und dort verantwortlich für die Studienrichtung Health Management. Nach dem Facharztabschluss und dem berufsbegleitenden Masterstudium Business Administration arbeitete sie von 2008 - 2017 bei der Allianz Deutschland AG, zuletzt als Leitende Gesellschaftsärztin der Privaten Krankenversicherung.

Kristina Omri

Soziologin, tätig an der Estnischen Botschaft in Berlin als Wirtschafts- und Handelsdiplomatin. Unter anderem kümmert sie sich um auf Digitalisierung bezogene Themen wie zum Beispiel die e-Verwaltung und Industrie 4.0. Estland hat früh auf die Digitalisierung von Prozessen gesetzt und gilt in Europa als digitaler Musterschüler.


http://www.digitalgipfel-gesundheit.de


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