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aktualisiert am: 16.10.2017

 

  Praxis & Versorgung

Neuerscheinungen


 


Das Leben mal leicht nehmen

Görlich,Harald: Was Lebenskünstler richtig machen, Von Achtsamkeit bis Zufriedenheit. Wissen & Leben, Schattauer 2016, 332 Seiten, 19,99 Euro

Auf der Basis von Literaturstudien und langjähriger Erfahrungen aus seiner Beratungs- und Seminarpraxis vermittelt der Autor ein weites Repertoire an Denkanstößen, Empfehlungen und Anregungen zur Führung eines erfüllten, befriedigenden und gelingenden Lebens. Einstellung und Verhalten sind dabei zentrale Schlüsselbegriffe. Sechsundzwanzig Beiträge und ein beachtenswertes "Anstelle eines Schlusswortes" entfalten die verschiedenen Aspekte, die von grundlegender Bedeutung für ein ausgeglichenes und glückliches Leben sind. Lebenskunst bedeutet aber auch die Anerkennung des Negativen und einen guten Umgang mit Ereignissen, die alles andere als zur Freude beitragen. Es geht um die Fähigkeit, unabänderliche Dinge zu akzeptieren und nicht daran zu verzweifeln. Nach Bemerkungen zu Achtsamkeit, Burnout und Courage wie zu den vier Kardinaltugenden (Courage oder Tapferkeit/Fortitudo, Gerechtigkeit/Iustitia, Klugheit oder Weisheit/Sapientia und Mäßigung/ Temperamentia) folgen Erläuterungen zu Denkgewohnheiten, Energie, Freude, Grundbedürfnissen und Hedonismus. Hervorzuheben sind die Ausführungen zu Plänen: Man muss sich darüber im Klaren sein, dass Anstrengungsbereitschaft und Ausdauer notwendige Fundamente sind, um letztlich erfolgreich sein zu können, wenn es um das Erreichen anspruchsvoller, aber durchaus realistischer Ziele geht - zur Resilienz (Was ein gutes Leben in herausfordernden gar bedrohlichen Umwelten befördert) - und zum Sinn: Sinnstiftung kann schon damit beginnen, dass man sich bewusst Zeit nimmt, über das, was man tut, und über die damit verbundenen Ereignisse des eigenen Lebens nachzudenken. Nicht ausgespart bleiben Gedanken über den Tod, Unsicherheit, Verletzungen und Wut. Es kommen aber auch praktische Anleitungen bis hin zu Yoga und weiteren Entspannungs- und Erholungstechniken sowie zur Reflexion über Bedingungen und Voraussetzungen für das, was Zufriedenheit als Schlüssel für ein gelingendes Leben ausmacht.


KBV ruft zur Grippe-Impfung auf - Infomaterialien für die Praxis



Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) führt auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) die Aktion "Gib der Grippe eine Abfuhr!" durch. Dazu gibt es neben einem Plakat und einem Patienten-Infoblatt auch ein neues Video für das Wartezimmer. Ärzte können die von der KBV kostenlos bereitgestellten Materialien für die Aufklärung in ihren Praxen nutzen. Die KBV hat dafür eine eigene Themenseite eingerichtet, auf der alle Materialien zum Download bereitstehen:
http://www.kbv.de/html/4195.php

Neue Patienteninformation zu Blasenkrebs erschienen


Spezielle Informationen zu Blasenkrebs vermittelt eine neue Patienteninformation. Auf zwei Seiten erfahren Patienten in verständlicher Form, wie ein Harnblasenkarzinom diagnostiziert und behandelt werden kann. Die Publikation gibt einen überblick über mögliche Anzeichen für diese Krebsform und über Untersuchungsmethoden bei Verdacht auf Blasenkrebs. Darüber hinaus werden unterschiedliche Therapiemöglichkeiten beleuchtet. Zudem erhalten die Patienten auch Ratschläge zum Umgang mit der Krankheit. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 30.000 Menschen an einem Harnblasenkarzinom.
Das Infoblatt fasst die wichtigsten Inhalte der neu erschienenen Patientenleitlinie Blasenkrebs auf zwei Seiten zusammen. Ärzte können es kostenlos im Internet oder im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen unter http://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation_Blasenkrebs.pdf herunterladen und im persönlichen Gespräch mit dem Patienten als Unterstützung nutzen.

Neuer Spot bewirbt Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117


Mit einem neuen Werbespot will die KBV die bundesweit einheitliche ärztliche Bereitschaftsdienstnummer 116117 noch bekannter machen. Der etwa einminütige Spot zeigt in anschaulicher und unterhaltsamer Weise, bei welchen Beschwerden der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Wahl ist. Das Spektrum reicht von Fieber über Durchfall bis hin zur Mittelohrentzündung. Die aktuelle Versichertenbefragung im Auftrag der KBV zeigt, dass jeder dritte der Befragten die Nummer kennt. Dennoch suchen immer noch zu viele Menschen die Erste-Hilfe-Stellen der Krankenhäuser auf oder wählen die Notrufnummer 112, auch wenn sie nicht lebensbedrohlich erkrankt sind. Derzeit wählen jährlich durchschnittlich rund sechs Millionen Menschen die 116117, wenn sie nachts oder am Wochenende dringend ärztliche Hilfe benötigen.
Man kann sich das Video ansehen unter http://www.kbv.de/html/30737.php

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